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Seit DARE mit “Blood From Stone” eines der besten weil frischesten und kraftvollsten Hardrock-Alben aller Zeiten rausbrachten, haben die Jungs bei mir einen Stein im Brett. Das ist nun allerdings schon locker zehn Jahre her, und in der Zwischenzeit hat sich eine ganze Menge getan. Unter anderem war Dare-Mainman Darren Wharton, seines Zeichens ex-Thin Lizzy-Mitglied, mit seinen ehemaligen Arbeitgebern unterwegs. Und dann war da noch das ’97er Album „Calm Before The Storm“, das schon eine deutlich ruhigere Richtung einschlug, aber immer noch zu überzeugen wusste. Mit dem aktuellen Langeisen „Belief“ fahren DARE die Geschwindigkeit nochmal ein bisschen runter und begeistern durch überwiegend ruhige Töne. So dominiert einerseits nach wie vor Whartons charismatischem Gesang, der zwar nicht mehr so druckvoll ist wie früher, sich aber jetzt in einer Dimension bewegt, wie ich sie sonst nur von den seligen Stage Dolls kenne. Andererseits stehen Instrumente wie Violinen, Flöten und Pfeifen noch ein bisschen häufiger im Vordergrund als sonst. Das unterstützt eine Art keltischen Touch und hebt „Belief“ aus dem Rest gleichartiger Veröffentlichungen hervor. Wenn es eine geeignete Platte für die anstehenden Herbstabende voller Melancholie gibt, dann ist es „Belief“. (heavy)
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