Review

Gamma Ray - No World Order (Tipp!)
 
Power Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Metal Is Records
Sanctuary Records
51:56 min
11


 

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Wie lange haben wir auf das neue Album von den deutschen Vorzeige Metallern um Kai Hansen warten müssen? Vertröstet mit dem brillanten Best Of Album „Blast from the Past“ dürfen wir uns jetzt also auf das neue Studio Album „No World Order“ freuen. Nach einem Intro welches mit seinen fetten Chören und den Gamma Ray typischen Texten über die Eroberung der Menschheit meiner Meinung nach das beste Gamma Ray Intro aller Zeiten ist geht es dann erwartungsgemäß knallhart mit dem Opener Track „Dethrone Tyranny“ zur Sache. Das ist Gamma Ray wie wir sie kennen und lieben: fette Double Bass Drums, heftig schnelle Gitarren Soli von Mastermind Hansen persönlich und natürlich fette Riffs ohne Ende. Der Höhepunkt des Songs liegt wie gewohnt im Refrain der sich sofort nach dem ersten Durchlauf ein Platz in der ersten Reihe des Gehörgangs sichert. Einfach nur FETT. Noch etwas aggressiver geht es dann bei „The Heart of the Unicorn“ zur Sache bei dem auf die „Happy Happy Hello RAY“ Melodien verzichtet wurden und mehr die schweren harten Riffs im Vordergrund stehen. „Damn The Machine“ ist von Beginn an der groovigste Song der ganzen Scheibe und lässt sich wohl am besten Vergleichen mit „Time is short as Hell“ vom Vorgänger Werk. Erstmalig seit langem ist mit „Lake Of Tears“ auch wieder eine Ballade vertreten. Neben all der Abwechslung die auf „No World Order“ zu hören ist, gibt es natürlich auch Gamma Ray typische melodische Power Metal Hymnen wie „Solid“, „Follow Me“ oder „Heaven or Hell“. Im Großen und Ganzen ein weltklasse Album welches definitiv die Spitze des Metal Mountain erklimmen wird. (xhb)
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"No World Order" schimpft sich also der neueste Streich von Kai Hansen und seiner Mannschaft. Und was soll ich sagen? Wieder einmal haben es die Hamburger Metalikonen geschafft, einen amtlichen Kracher unters Bangervolk zu bringen, der sich gewaschen hat. Also alles wie gehabt im Hause Hansen? Nicht ganz. Während die letzten Scheiben der Ray`s in eine ziemlich bombastische Richtung gingen (Stichwort: Die Best-Of "Blast From The Past" und das letzte reguläre Album "Powerplant"), setzt man 2001 auf einen erdigeren und härteren Sound, was nach den Erfolgen der letzten Scheiben etwas verwundert. Anstatt ein "Powerplant Pt. 2" abzuliefern und auf Nummer sicher zu gehen, zitieren Kai Hansen und Gefolgschaft mehr denn je ihre Vorbilder Judas Priest und Iron Maiden ("Heart Of The Unicorn" bzw. "New World Order"), ohne diese jedoch 1:1 zu kopieren. Will sagen: Die typischen Hansen-Melodylines sind nach wie vor präsent und genau diese Mischung aus Priest-lastigen Arrangements und dem bewärten Gamma Ray-Sound machen "No World Order" zu einer verdammt unterhaltsamen Angelegenheit.
Dabei kommt die Abwechslung nicht zu kurz: Neben den bandtypischen Doublebasskrachern "Dethrone Tyranny" und "Solid" (grandios!) stechen besonders das bereits erwähnte "New World Order" und die beiden Ohrwürmer "Follow Me" und "Heaven Or Hell" heraus, die an selige Helloween-Zeiten erinnern. Ausfälle sind weit und breit keine auszumachen und die Band präsentiert sich abermals in absoluter Topform! Und wieder einmal sind Gamma Ray den Legionen an Trittbrettfahrern mehr als nur eine Nasenlänge voraus und unterstreichen erneut ihre Spitzenposition im Powermetalbereich! Bleibt nur noch eins zu sagen: KAUFEN und volle Punktzahl!
- Tobi Wiedemann <tobiwiedemann@web.de> (21.05.2002)
 
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