Review

Doro - Fear No Evil
 
Hard Rock / Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
AFM Records
Soulfood
47:52 min
11


 

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„Fear No Evil“ nennt sich das Album zum 25. Jubiläum von DORO (respektive WARLOCK, deren Debüt „Burning The Witches“ in 1984 für gehörig Wirbel sorgte) und bietet einen musikalischen Streifzug durch die Karriere der deutschen Rocklady. Der Opener „The Night Of The Warlock“ schlägt dabei gewollt die Brücke zu den WARLOCK-Anfängen, obwohl der Hymne trotz hohem Wiedererkennungswert die Rauheit der WARLOCK-Tage etwas abgeht. Mit dem nachfolgendem wuchtigem „Running From The Devil“ hat DORO aber einen Song am Start, welcher nicht nur überdeutlich in die True Metal Ecke tendiert sondern auch das Zeug dazu hat, die Tanzflächen einschlägiger Veranstaltungen und Locations zu erobern – der Song des Albums. Über die beiden bereits veröffentlichten Singles „Celebrate“ (typische Mitsinghymne) und „Herzblut“ (pathetische Ballade) gibt es ja bereits gesonderte Reviews auf metal-inside.de, das dazwischen platzierte, schnelle „Caught In A Bottle“ kommt leider nicht so richtig in Fahrt, da fehlt der letzte Tick. „On The Run“ dagegen hat zwar vordergründig weniger Tempo, transportiert aber die Power der Frontlady um einiges besser. Das mit Tarja Turunen als Gastsängerin eingesungene „Walking With The Angels“ ist eine Powerballade die stärker als das etwas überfrachtete „Herzblut“ daherkommt, aber ansonsten einfach DORO typisch ist – den Fans wird es gefallen. „I Lay My Head Upon My Sword“ legt dann noch mal zu und macht als epischer DORO-Stampfer gut Spaß. Gegen Ende bleibt es mit dem atmosphärischen „It Kills Me“ und dem rhythmischen Hard Rocker „Long Lost For Love” solide, wobei der Rausschmeißer „25 Years“ etwas unausgegoren daherkommt.
Ein mal wieder klasse Artwork und die gewohnt fette Produktion runden das Album ab; der Digipack kommt dann noch mit zwei Bonussongs und dem Video zu „Herzblut“ daher. Die letzte Scheibe „Warrior Soul“ kann „Fear No Evil“ nicht toppen – und der Brückenschlages zu den WARLOCK-Tagen ist wohl mehr symbolisch zu verstehen - ansonsten hat Fr. Pesch ihrer (umfangreichen) Diskografie aber ein weiteres gutes Album hinzugefügt. (hardy)
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