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Wir haben Euch bereits das Cosmic Metal Opera Projekt Dol Ammad von Thanasis Lightbridge ein paar Mal vorgestellt, mit DOL THEETA bringt er nun das zweite Scheibchen für dieses Projekt namens „The Universe Expands“ auf den Markt. Und das ist genauso abgefahren wie Dol Ammad. Es wird als Electronic-Art-Metal betitelt und diese Bezeichnung trifft es schon sehr gut. Zwischen synthetischen Klängen, fast schon meditativen Melodien und rotzigen Gitarren ist alles zu finden. Seine Kreativität scheint keine Grenzen zu kennen. Gleich der erste Song „Silver Air“ nach dem Intro könnte stellenweise auf der Love Parade gespielt werden, wechselt dann wieder zu klassischen Klängen mit engelsgleichem Gesang, untermalt von rotzigen Gitarren, schnellen Drums und doch ist da immer noch diese electronic Melodie leicht im Hintergrund zu hören. „Nighttime“ ist hingegen ideal zum Entspannen, der mittlere bis hintere Teil ist für Yoga perfekt. Und doch ist er abwechslungsreich und spannend. Die nachfolgenden Songs wie „Something Called Tomorrow“, „Afterlife Crescendo“ oder auch der Titeltrack „The Universe Expands“ sind genauso experimentell. Thanasis Lightbridge meint, er fühle sich bei den Kompositionen manchmal selbst wie Dr. Jekyll and Mr. Hyde. Wer die Songs hört, kann das bestens nachvollziehen. Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Für reine Metalfans ist das sicher nichts, aber wer Spaß an experimentellem, electro und Co. hat, der sollte unbedingt mal reinhören. (tennessee)
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