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Mit „The Edge Of Infinity“ hatten LUNATICA die Messlatte richtig hoch angelegt, dieses Album zu toppen, ist nicht einfach. Es wäre sicherlich für die Schweizer ein Einfaches gewesen, bewährtes noch einmal zu reproduzieren, doch hat man sich für den anderen Weg entschieden. Mit „New Shores“ bricht die Band wirklich zu neuen Ufern auf und beschreitet neue Wege im Songwriting. Das neue Material ist nicht mehr so verspielt, verträumt und hochemotional, dafür aber merklich gereifter ausgefallen. Die Korrekturen im eigenen Sound zahlen sich dabei aus, vor allem deshalb, weil LUNATICA noch abwechslungsreifer geworden sind und einmal durch die Bank weg Qualität anzubieten haben. Qualität, die sofort ins Ohr geht und nicht so schnell wieder raus will. Kein Wunder bei hochklassigen, sowie ausdrucksstarken Songs wie dem gelungenen Titel gebenden Opener, beim folgenden, sehr starken „Two Dreamers“, dem verträumten „Into The Dissonance“, „The Falcon Dies“, der mit Ex-ASIA Sänger John Payne vorgetragene Ballade „Farewell My Love“ oder dem tollen „How Did It Come To This“. Aus dem Rahmen fällt eigentlich nur die etwas zu plakativ geratene Öko-Hymne „The Incredibles“, ansonsten gibt „New Shores“ an keiner Stelle Anlass zur Kritik. Einen großen Anteil daran hat Andrea Dätwyler, die ausdrucksstarke Frontfrau gehört mit Sicherheit zu den besten Sängerinnen, die man auf diesem Kontinent finden kann. Alles in allem haben wir es hier mit einem klasse Album zu tun, das süchtig machen kann. (lk)
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