Review

Arnion - Fall Like Rain
 
Thrash Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Retroaktive Records
Code 7
65:50 min
18


 

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Fette Riffs, harte Rhythmusarbeit, Doublebass, ein etwas gewöhnungsbedürftiger Gesang (meist hart brüllend, auch mal clean) sowie hin und wieder atmosphärische Parts - bekannt kommt einem das alles schon vor. ARNION erfinden weder den THRASH Sound neu, noch ist es besonders originell was die Brasilianer hier abliefern. Allerdings ist die junge Truppe, auch das hörbar, mit viel Engagement und instrumentalen Können am Werk. Nur den Kompositionen auf „Fall Like Rain“ fehlt noch die Ausarbeitung im Detail – die vorhandene Kreativität könnte ruhig etwas besser kanalisiert sein. SLAYER und natürlich auch KREATOR sowie die alten SODOM scheinen hier die Väter zu sein – aber ebenso bedient man sich leicht beim 80er US-Powermetal. So generieren ARNION einen Zwitter, den man manchesmal mehr Thrash wünschen könnte. Reinhören kann man mal in das treibende „Get Ready For The War“, den in portugiesisch gehaltenen und als SEPELTURA Hommage angelegten Track „Manipulação S.A.” oder in den das reguläre Album abschließende, raue „Whitened Graves“. Die sieben Bonustracks kommen ebenfalls recht ungeschminkt daher und präsentieren die komplette 2006-EP „Refuge“ (einschließlich nochmals „Whitened Graves“), die mir abwechslungsreicher vorkommen als die 11 Songs des Albums. Wer es also mal undergroundmäßig rau mag, gute, nicht zu harte Gitarrensoli akzeptiert und sich auch nicht von einem christlichen Hintergrund abschrecken lässt (samt einschlägiger Texte), darf mal. Ansonsten sind die oben genannten Väter die bessere Wahl. (hardy)
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