Review

Danger Danger - Revolve
 
Melodic Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Frontiers
Soulfood
45:0 min
11


 

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Das Debüt, das die Amis DANGER DANGER 1989 auf den Markt warfen, war eine der herausragenden Platten jener Phase, die rückblickend gerne mit den Begriffen Pop Metal, Arena Rock oder Hair Metal – je nach Standpunkt auch Poser-Gewichse – in Verbindung gebracht wird. Wie man das Kind auch nennen mag, aus heutiger Sicht steht jedenfalls fest, dass die Männer um Goldkehlchen Ted Poley die Szene mitgeprägt haben. Genau 20 Jahre später ist die Originalbesetzung noch immer fast komplett am Start, und was man dem geneigten Melodic-Volk hier mit „Revolve“ unter die Nase reibt, kann sich nach wie vor hören lassen. DANGER DANGER verbreiten dabei – entgegen ihrem Bandnamen – keinerlei ‚Gefahr’; viel zu kantenlos kommt ihr Sound dafür aus den Lautsprechern. Und über allem thront konstant der große Vergleich mit Def Leppard: Tracks wie „Rocket To Your Heart“, „F.U.$“ oder „Never Give Up“ klingen dermaßen nach dem Prototyp „Sheffield Anfang 90er“, dass es schon erstaunlich ist. Abgesehen davon, dass es wahrlich schlechtere Referenzen gibt, sind den Amis mit dem Opener „That’s What I’m Talking About“ (knackige Stadion-Hymne), „Ghost Of Love“ (erinnert schwer an Bad English) oder dem kernigen Rausschmeißer „Dirty Mind“ einige Großartigkeiten gelungen, die man so nicht an jeder Ecke bekommt. Wer dreckig-sleazigen Straßensound sucht, wird hiermit nicht glücklich. Auch ist nicht alles auf „Revolve“ restlos geglückt. Alles in allem bleibt trotzdem eine sprichwörtlich sauber produzierte und wirklich gelungene Gute-Laune-Scheibe für sonnige Freibad-Tage. Enjoy! (heavy)
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