Review

Pestilential Shadows - In Memoriam, Ill Omen
 
Black Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Pulverised Records
Plasic Head
44:16 min
8


 

  • Review bei Facebook posten!
  • Review bei MySpace posten!
  • Review bei Twitter posten!
  • Review bei StudiVZ posten!

Ähnliche Reviews anzeigen
 
Dieses Review wurde bisher 345 mal gelesen.
Mit Truppen wie Nazxul, Drowning The Light und Austere hat der kleinste Kontinent Australien mehr als eine Black Metal-Band in der Auslage, an deren Geschmack sich die Geister scheiden. Und da auch in Down Under der Szene-Inzest um sich greift, haben sich Mitglieder unter anderem eben dieser Formationen zusammengefunden, um abseits ihrer gewohnten Wirkungsstätte gemeinsam zu musizieren. Mit Pestilential Shadows war schnell ein passender, klangvoller Bandname gefunden und flugs die ersten Veröffentlichungen getätigt. Nach nunmehr sechs Jahren der Aktivität offeriert man dem Betrachter Album Nummer Drei, „In Memoriam, Ill Omen“. Die Aussenansicht treibt mein Denken in Richtung Deathspell Omega und Watain, während die akustische Seite eine andere Sprache spricht. Nicht halb so druckvoll wie Watain legt man los und erinnert mit den klirrenden Gitarren bestenfalls periphär an Deathspell Omega’sche Machwerke, wobei man durch die durchweg helle Stimmlage der Sechssaiter erneut Abstand zu meinen Vergleichspartnern sucht und findet. Soundtechnisch im Fahrwasser alter Satyricon-Aufnahmen müht man sich redlich und stellt einige patente Kompositionen auf die Beine, die zwar mitunter am Stock des mittelmäßigen Songwritings gehen, insgesamt aber sowohl in schnellen wie auch gemäßigten Schuhen mit dunkler Atmosphäre und authentischer Garstigkeit überzeugen. So marschieren Stücke wie „With Serpents I Lay“ oder „Sundered“ eher unspektakulär an mir vorbei und ich kann keinen Anflug spontaner Kreativitätsausbrüche wahrnehmen, treffen aber den Nagel des rohen Schwarzmetalls recht sicher auf den Kopf und rennen bei Liebhabern der aktuellen Black Metal-Sintflut offene Türen ein. Ich selbst würde mir das Album wohl nicht zulegen, da weder Kultpotential noch Innovation zu schmecken ist – ans Herz legen möchte ich „In Memoriam, Ill Omen“ jedoch dem vorgenannten Freundeskreis, denn es kursieren dieser Tage wahrlich schlechtere Silberlinge im weiten Metal-Ozean. (hm)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Keine Einträge
Reviews
 
Keine Einträge
 
Interviews
 
Keine Einträge
 
Berichte
 
Keine Einträge
 
Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
Keine Einträge
 
Internet
 
zur Homepage

© 1999-2011   www.METAL-INSIDE.de