Underdog-Review

Hibernihilum - Chthonocheiros
 
Black/ Thrash
 
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20:58 min
5


 

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Dieses Review wurde bisher 756 mal gelesen.
Aus der bayerischen Hauptstadt grüßen und mit HIBERNIHILUM fünf engagierte Krachmacher, die als Appetithappen die EP „Chthonocheiros“ auf die Platte legen. Lange dauert es nicht bis ich feststellen muß, dass sich die Mannen noch einen Moment mit der Veröffentlichung ihres Erstlings hätten Zeit lassen sollen, denn was ich zu hören bekomme, lässt mich erschaudern. Black Thrash Metal liegt an, energiegeladen zwar, jedoch sehr ausbaufähig in Machart und Finesse. So hauen uns die Mannen nach dem netten Intro postwendend drei massive Klangwände um die Ohren, die aufgrund der miesen Soundqualität schnell vor die Hunde gehen – lediglich der Gesang punktet nennenswert. Mühsam versuche ich mich durch den Instrumenten-Dschungel hindurchzuhören, was mir zumindest in den langsamen Passagen gelingt, denn gliedern sich Gitarre und Schlagzeug brav neben einander, wird das Tonmaterial plötzlich beängstigend transparent und offenbart auch handwerklichen Nachholbedarf. Höhepunkt des Scheibchens ist das eigenartig deplazierte Gitarrensolo von „Anostos“, das für sich gesehen einen Funken Optimismus meinerseits aufkommen lässt, die Band könne sich zukünftig in die Daumen-nach-oben-Abteilung arbeiten. Für den Moment geht man mit „Chthonocheiros“ jedenfalls baden und hinterlässt viele Fragezeichen. (hm)
Kommentare         neuer Kommentar
 
hat sich >>hm<< die gleiche cd wie ich angehört??? o_O sorry, selten so nen mist gelesen, das einzige fragezeichen ist die review hier. die quali passt für ne selfprod. ja mal auf jeden fall, die musik auch(schon echt gut aber auch noch >>ausbaufähig<<). jedenfalls keine ahnung was >>hm<< gehört hat ... kann schier nicht dasselbe gewesen sein was ich gehört habe ...
- Jenny <drvanhelsing@neovampire.com> (27.10.2009)
 
Danke für das Review, dazu kleine Anmerkungen meinerseits: Ich bin mir nicht sicher, ob Harald Müller bisher über nennenswert viel Reviewerfahrung - seit September 09 hier dabei - verfügt. Anders kann ich mir zumindest manche seiner Eindrücke nicht erklären. Als Beispiel: Man gewinnt beim Lesen des Reviews den Eindruck, als wäre das in der Küche mit einem Kinderkassetten-Recorder aufgenommen worden, was definitiv nicht zutrifft. ;-) Es handelt sich vielmehr um eine Eigenproduktion, die logischerweise nicht unbedingt synthetisch-glasklar klingt wie z.B. eine Dimmu-CD. Andererseits finde ich die Beschreibung der Soundqualität als "mies" im Falle einer Selbstproduktion deutlich übertrieben... usw. usf. Just my 2 cents, Lykarch
- Lykarch (09.11.2009)
 
also, ich hab mir die platte nun auch mal einverleibt und ich muß sagen, das review ist beinahe noch zu nett für diesen unterdurchschnittlichen schmarrn. gefällt das wem?
- szarr (09.11.2009)
 
Bis auf dem scheinenden Choruseffekt, der irgendwie über allen Liedern liegt find ich die Teile eigentlich durchschnittlich bis gut.Wenn man das Liedgut live mal gehört hat weis man auch, was sie damit ausdrücken wollen. Hibernihilum ist auf jedenfall keine Stinkeband und ich finde es gut, das die Produktion keine overpowerte Neuzeit-Mix-Produktion geworden ist. Wo ich ein großes Lob an die Dachauer ausprechen muss ist das Intro/Outro. Das taugt einfach :-) p.s. die cd is fester bestandteil meiner automusik
- michi <contact@ia-music.com> (16.12.2009)
 
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