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Von der US-amerikanischen Ostküste, genauer gesagt aus Philadelphia, kommen GOREAPHOBIA und schieben uns mit „Mortal Repulsion“, dem ersten offiziellen Langspieler der über zwanzigjährigen Bandgeschichte, ein zweischneidiges Schwert über den Teich. Ultraböser Death Metal steht an, der in den langsamen Abschnitten klingt wie ein Klon der ebenfalls US-Ostküstler Morbid Angel – kein Wunder, zählt man neben den Engeln quasi zu den Urgesteinen jenes Areals. Überwiegend geht es jedoch flott zu Sache und zügig scheint durch, dass zwei Bandmitglieder im Haupterwerb bei den Death-Ikonen von Incantation werkeln – ähnlich behende und nachdrücklich schwingt man die Turbo-Keule. Stilistisch also treffsicher gelandet, denn wie beschrieben bewegt man sich in hohen Sphären. Kommen wir also zur Schattenseite des Albums: Dem Songwriting. Sämtliche Elemente von „Mortal Repulsion“ entspringen nämlich der Vergangenheit und es ist arg fraglich, ob man als Ami-Band heutzutage wirklich noch mit thrashigem Death Metal der Frühneunziger daherkommen kann, ohne spröde und ideenlos zu wirken. Den Kompositionen fehlen im Grunde durchweg die Ellenbogen um sich den Weg zum Interesse der Hörerschaft freizurempeln. Beliebig klampft man vor sich hin und erschreckt zwischendurch mit völlig überflüssigen Geschichten wie dem „Negative Screams“-Instrumental. Und da auch die Produktion nicht auf dem höchsten Baum gewachsen ist, purzeln die leicht erhöhten Erwartungen letztlich unter den Durchschnitt. GOREAPHOBIA sind zweifellos schwierig an den Mann und die Frau zu bringen! (hm)
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