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Nein, MR DEATH sind eher ein Projekt als eine richtige Band, so sieht sich die Truppe selber, in der munter Mitglieder von TREBLINKA/TIAMAT, SCEPTIC GRAVE, OCEANLIFT und DIGRESSION ASSASSINS mitzocken. Die Richtung ist folglich nicht schwer zu erraten. Es gibt schwedischen Todesstahl der alten Schule zu hören. Ohne Schnörkel, ohne cleane Vocals leider aber ohne jegliche Brillanz, die dieses einzigartige Genre ausmacht. MR DEATH lehnen sich nicht bei ENTOMBED, GROTESQUE, GRAVE oder UNLEASHED an, sondern sind auf die Schnelle eher mit DELLAMORTE zu vergleichen, ohne natürlich deren krankes Niveau zu erreichen. Dabei ist „Detached From Life“ zwar kompetent umgesetzt geworden und handwerklich sehr gelungen aber die Songs und die sind nunmal das Wichtigste, rauschen 31 Minuten lang mit minimalsten Wiedererkennungswert an einem vorbei. Es läuft durch, es bleibt aber nichts hängen. Das ist schade und wird mit Sicherheit dazu führen, dass das Interesse an MR DEATH recht überschaubar bleiben wird. (lk)
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