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Die hessischen Melodic Deather von DYSTOCIA haben sich wahrlich Mühe gegeben mit ihrer Debut-EP „Against The Wall“ – und doch springen sie nicht nur ins eiskalte Wasser, sondern in die Schublade derjenigen Bands, die sich unter tausenden Mitbewerbern absolut nicht behaupten kann. So schlägt man mit Songs wie „Invading Peaceful Planets“ oder auch dem Titelstück eigentlich keinen falschen Weg ein, platziert saubere Gitarrenriffs und lässt den Phil Anselmo-Verschnitt am Mikro von der Leine – leider setzt man insgesamt aber keine Akzente und die Kompositionen verschwinden aus meinem Kopf so schnell, wie sie sich hineingespielt haben. Ich denke, dass es am faden Gesamtpaket liegt, dass die Musik nicht einschlagen möchte. Aufmachung, Produktion, Songwriting – alles ohne Saft, Kraft und auch ohne besondere Würze. Ich respektiere selbstverständlich den Faktor Eigenproduktion, aber was nützt der beste Wille, wenn das Endprodukt in der Flut von Durchschnitt und Hochglanz letztlich sang- und klanglos untergeht? DYSTOCIA werden sich nicht freischwimmen können – nicht böse sein, aber es ist so. (hm)
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