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Mit dem zweiten Album, „Last Desire“ beweist Pier Gonella, dass es sich bei MASTERCASTLE nicht nur um ein temporäres Project handelt, das ein gutes Album abgeliefert hat, sondern dass man die italienische Truppe durchaus als richtige Band bezeichnen kann, die Ambitionen hat. „Last Desire“ bewegt sich im gleichen melodischen Fahrwasser wie das Debüt „The Phoenix“, legt aber noch mehr Augenmerk auf den Gesang von Frontfrau Giorgia, die der fantastischen Andrea Dätwyler (LUNATICA) sehr ähnlich klingt. Das ist zum einen eine feine Sache, da es die Italienerin voll drauf hat und in allen Stimmlagen zu überzeugen weiß, zum anderen klingen MASTERCASTLE nun etwas glatter und haben etwas von ihrer Power verloren. Die Riffs kommen zwar immer noch gut, wirken aber nun nicht mehr ganz so zwingend. Das ist wohl der Kompromiss, den man eingehen muss, wenn man als Metal-Band auch einen gewissen kommerziellen Appeal anstrebt. Aber das Kalkül kann aufgehen, „Last Desire“ hat als Zielgruppe die Melodic Metaller ebenso ins Auge gefasst, wie Hard Rock Freaks und Symphonic Fans. Eine gute Scheibe, der aber ein richtiger Überkracher fehlt. (lk)
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