Review

Fall Of Empyrean - A Life Spent Dying
 
Doom/Death Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Grau Records
Soulfood
46:54 min
9


 

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Das Sextett aus Arizona gehört in der heimischen, regionalen Szene zu den festen Größen in Sachen Doom/Death Metal und ist seit seinem zuerst selbst veröffentlichten Debütalbum „Anhedonia“ (2002) drauf und dran, sich auch außerhalb der USA eine größere Anhängerschar zu erspielen. Mit dem nicht unklischeehaft betitelten dritten Werk „A Life Spent Dying“ schicken sich die Herren Medina, Burning, Clark, Leeds und Co. an, an gleich gesinnte etablierte Trauergenossen anzuschließen. In diesem Zusammenhang kann man etwa Referenzen wie (ältere) MY DYING BRIDE, SWALLOW THE SUN oder MOURNING BELOVETH nennen, in deren Reihe FALL OF EMPYREAN gerne ihren Platz hätten. Nur gelingt dieses Vorhaben nur teilweise, denn „A Life Spent Dying“ besitzt nicht die Intensität, die jene Bands auf ihren entsprechenden Werken aufgefahren haben. Einen absoluten Füller wie den instrumentalen Titelsong können gelungenere Stücke wie „Breathe Deep The Cinders“ oder „A Long Silence“ (für mich der stärkste Song der Scheibe) nur bedingt kaschieren. Viele Passagen auf dem Album hat man einfach schon woanders in gelungenerer Form gehört, so dass FALL OF EMPYREAN zumindest mit diesem Album noch nicht aus der zweiten Reihe ausbrechen werden. Trotzdem sollten sich Genre-Fans den Namen ruhig mal notieren, denn ich zweifele andererseits nicht daran, dass die Band hier noch eine Steigerung schaffen könnte. (do)
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