Review

Lost Soul - Immerse In Infinity
 
Death Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Witching Hour Productions
Soulfood
55:17 min
8


 

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Auf ganz ähnlichen Pfaden wie die Landsleute VADER (mehr) und BEHEMOTH (weniger) bewegen sich auch LOST SOUL, die seit 1991 ebenfalls dazu beigetragen haben, diesen „typisch polnischen“ Stil im Death Metal zu etablieren. Dabei hat man aber stets den Eindruck, dass die Verlorenen Seelen speziell der erstgenannten Referenzband immer einen Schritt hinterher sind. Auch „Immerse In Infinity“ klingt wie eine leicht schwächere Variante von „Litany“ oder „Revelations“, auch wenn die Jungs um Gitarrist und Sänger Jacek (der auch ähnlich klingt wie VADERs Peter…) rein objektiv einen sehr guten Job machen. Mit der Präzision eines polnischen Uhrwerks (vermutlich eines Schweizer Uhrwerks, das mal in der Schweiz abmontiert und nach Polen „exportiert“ wurde) haut sich das Quartett durch technisch erstklassige Dampframmen wie „Personal Universe“, „216“, aber auch etwas relaxteres, grooviges Material wie „…If The Dead Can Speak“ oder das superbe, fast schon doomige, komplexe „Breath Of Nibiru“, die allesamt keine Fragen offen lassen. Der einzige Haken an dem Album ist und bleibt eben die Tatsache, dass man hier scheinbar irgendwie „VADER light“ heraushört, denn auf deren Kompositionslevel sind LOST SOUL bislang noch nicht ganz angelangt. Ok… ganz so groß und unüberwindbar wie bei AIRBOURNE und AC/DC ist der Qualitätsgraben nicht, aber ein kleiner Beigeschmack bleibt am Ende doch. (do)
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