PATHFINDER aus Polen haben sich auf die Fahne geschrieben, sowohl Metal, wie auch Klassik und Filmmelodien zu einem großen Ganzen zu vereinen, und genau das haben sie auf dem nun vorliegenden Debütalbum „Beyond The Space Beyond The Time“ in bester RHAPSODY OF FIRE Manier auch umgesetzt. Die Italiener dürfen sich schon mal warm anziehen, denn diese junge, unverbrauchte und voller Energie sprühende Band kann sich bereits jetzt technisch und auch vom Songwriting mit den großen Namen messen. Das mag vielleicht daran liegen, dass sie recht lange an dem Debütalbum gearbeitet haben, denn die Band gibt es bereits seit vier Jahren. Lange und sorgfältig wurden die Musiker ausgesucht und die Songs arrangiert. Herausgekommen sind 14 Tracks, welche vor Bombast nur so strotzen. Geschickt werden alle Musikstile miteinander vereint. Ein schönes Beispiel ist „Pathway To The Moon“ mit Geigen- wie auch Klaviereinlagen und einer schnellen Drum-Bass Fraktion. Der Titel spiegelt gleichzeitig auch das Thema des Albums wieder, denn es ist eine musikalische Reise durch das Weltall. Angenehm für die Ohren ist der Punkt, dass trotz Symphonic Metal und teils hohen Gesangslagen, die extrem hohen Parts größtenteils ausgelassen werden. Natürlich kommt auch die Dramatik wie bei „The Demon Awakes“ nicht zu kurz, auch wenn mir hier zu viel mit der Double-Bass gespielt wurde, statt mal andere Rhythmusinstrumente in den Vordergrund zu stellen. Das folgende „Undiscovered Dreams“ ist, wie der Name es vermuten lässt, eine Herz-Schmerz Ballade erster Güte. Unbedingter Anspieltipp ist des Weiteren noch „Sons Of Immortal Fire“.
Zusammengefasst ist das Album ein hervorragendes Erstlingswerk von PATHFINDER. Fast nicht zu glauben, dass es ein Debütalbum ist. Symphonic Metal Fans sei es hier mal sehr ans Herz gelegt. (tennessee)
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