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DREAM THEATER gehören zu jener Kategorie von Bands, bei denen man als Fan blind zuschlagen kann. Ob es sich dabei um die nächste Eintrittskarte oder die neue Platte handelt - man weiß einfach, was man für sein Geld bekommt. So verhält es sich auch mit "Six Degrees Of Inner Turbulence", dem neuen Doppel-Album der New Yorker. Über Stil, Ausrichtung und musikalische sowie technische Fähigkeiten der Band bzw. der einzelnen Musiker noch viele Worte zu verlieren, ist schlicht überflüssig. Für erwähnenswert halte ich dagegen die Tatsache, dass James LaBrie diesmal lediglich zwei Texte zum vorliegenden Gesamtkunstwerk beigetragen hat. Konnte, wollte oder durfte er nicht mehr? Auch weitestgehend ohne sein Zutun und der Tatsache zum Trotz, dass bisherige Meilensteine der Bandgeschichte unerreicht bleiben, birgt "Six Degrees Of Inner Turbulence” jedenfalls die totale Prog-Vollbedienung in sich, an der man sich wochenlang vor Freude die Zähne ausbeißen kann. Somit sind die zwei Silberlinge eine standesgemäße und in dieser Form zu erwartende Pflichanschaffung für alle DREAM THEATER-Fans und ihre nach den zuletzt zahlreichen Ton- und Bildträger-Veröffentlichungen arg strapazierten Portemonnaies. (heavy)
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