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Tja, wie schreibe ich bloß diese Kritik..? Fällt mir ausnahmsweise mal richtig schwer, der vorliegenden Platte gerecht zu werden - zu sehr haben sich THEATRE OF TRAGEDY im Laufe der Zeit aus den mir vertrauten (Metal-)Gefilden bewegt. Was nicht bedeutet, dass "Assembly" nicht ordentlich rockt. Nur bewegt sich das Sechstett eben inzwischen ausnahmslos auf, na ja, nennen wir’s mal Electro-Metal-Pfaden. Soll heißen, hier dominieren neben Liv’s angenehmer Stimme und den oft abgehackt-kalten Riffattacken zumeist treibende Keyboardsounds, die den Stücken einen zeitgemäßen, modernen Anstrich verpassen. Auf "Assembly" befinden sich somit fast ausschließlich potenzielle Tanztempel-Hymnen (u.a. die beiden flotten "Automatic Lover" und "Universal Race") und Tracks, wie sie z.B. die Sisters nicht besser hätten schreiben können ("Liquid Man"). Der spacig-poppige Rausschmeißer "Motion" gilt hierbei als Ausnahme. Alles in allem gehen die Norweger ihren mit "Musique" eingeschlagenen Weg konsequent weiter und machen ihre Sache dabei ziemlich ordentlich. Interessant. (heavy)
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