Vier Jahre nach „Megatropolis“ melden sich IRON SAVIOR mit ihrem mittlerweile siebten Studioalbum zurück. Einst als Nebenspielwiese von GAMMA RAY-Kai Hansen und BLIND GUARDIAN-Thomen Stauch gegründet, hält seit vielen Jahren der Dritte im Bunde, Piet Sielck, den Steuerknüppel des Saviors fest in der Hand. Auch wenn Sielck die letzten Jahre mit SAVAGE CIRCUS fremdging, so ist sein wahres Baby doch der eiserne Retter. Selbiger tritt nun wieder in der gleichen Besetzung an, die auch schon die 2002er Sternstunde „Code Red“ eingetütet hat. „The Landing“ ist ein ganz klassisches IRON SAVIOR Album geworden. Melodic Speed à la „Starlight“ mischt sich mit schönen, klischeebeladenen Stampfern wie „Heavy Metal Never Dies“. Auch balladeskes in Form von „Before The Pain“ ist vorhanden, sowie diverse Zwischentöne, was „The Landing“ zu einer abwechslungsreichen Sache macht. Neu oder gar innovativ ist hier nicht viel, aber das dürfte auch nicht der Anspruch gewesen sein. Die Songs stimmen und da ist das eine oder andere Deja Hear-Erlebnis vollkommen egal. Die Erstauflage im Digi landet mit den Neueinspielungen von „Coming Home“ und „Atlantis Falling“ als Bonus auf der guten alten Mutter Erde. (fz)
IRON SAVIOR sind eine Konstante im Business, auch wenn man seit Veröffentlichung des letzten Albums „Megatropolis“ für etwas mehr als vier Jahre nichts mehr hat von von sich hören lassen. Mit „The Landing“ setzt die Truppe um Szene Ikone Piet Sielk ihren mit Science-Fiction Themen gepflasterten Weg fort und bietet den Fans genau das an, was man von ihnen kennt und auch erwartet. Experimente gibt es folglich keine, IRON SAVIOR sind IRON SAVIOR und rücken auch nicht von ihrem stilistisch limitierten Korsett ab. Haupterkennungsmerkmal ist neben dem Gesang nach wie vor der geniale Gitarrensound, der die Band im hiesigen Power Metal Dickicht eine große Wiedererkennung verleiht. Man schiebt die CD in den Player und nach wenigen Sekunden weiß man, mit wem man es zu tun hat. Das kann natürlich in beide Richtungen gedeutet werden, hat mir mich aber eher einen positiven Touch. Beim Songwriting haben die Hamburger nichts anbrennen lassen und eine Menge Songs angeschleppt, die sofort ins Ohr gehen. Als da wären: das opening Trio, bestehend aus „The Savior“, „Starlight“ und dem sehr gelungenem „March Of Doom“, oder dem Speedster „Faster Than All“.
Auch im Jahr 2011 liefern IRON SAVIOR Qualität ab, auch wenn man erneut nicht zwingend mit ausufernden Absatzzahlen wird rechnen können. „The Landing“ ist gelungen und sollte mal ein Ohr wert sein. (lk)
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