Review

Impellitteri - Crunch / Screaming Symphony
 
Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Dream Catcher
Zomba
38:3 min
9


 

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Schon der Opener "Beware The Devil" macht klar, wo der Hase hinläuft, Power Metal, leichte Speedanleihen, aber definitiv Oberklasse. Dass damit zwar die Marschrichtung angegeben ist, aber noch lange nicht alles gesagt ist, zeigt ein Song wie das zwar klischeehaft betitelte "Slay The Dragon", das aber in punkto Chorgesang und Rhythmusgeriffe auf keiner der letzten Savatage-Platten fehl am Platz gewesen wäre. "Wasted Earth" pendelt zwischen diesem unglaublichen Midtemporiff und Speedausbrüchen, zeigt die ganze Bandbreite der Mannen um Chris Impellitteri, was mir so einigen Respekt abzollt, immerhin hält man nicht krampfhaft am Power Metal fest, sondern scheut nicht das eine oder andere Experiment, hier ein Smple, da mal etwas böser Doom, nur um dann doch wieder umso gelungener zu einem eingängigen Chorus zurückzukehren. Mein persönliches Highlight findet sich jedoch mit dem abgefahrenen "Fear No Evil" in der zweiten Plattenhälfte, wohl weil es der eindeutig modernste Song ist, Rob Rock klingt plötzlich nach seinem Namensvetter Zombie, die Gitarren spenden nach ebensolchen Riffs plötzlich wieder lässige Melodien und schwuppdiwupp, wieder ein Mitsingrefrain. Und Break und wieder ne abgedrehte Bridge, dann ein abgehendes Solo vom Meister - schon klasse das, vor allem sind die Songs super geschrieben, langweilig wirds einen dabei nie, aber es ist auch nie selbstverliebter Prog. Man möchte gerne die nicht wirklich lange Spielzeit bemängeln, aber dem haben die Jungs einen Riegel vorgeschoben, indem man einfach für lau das letzte Album "Screaming Symphony" noch mit dazugepackt hat und so zwei CDs zum Preis von einer bekommt. Korrekte Aktion, vor allem für neue Fans. Impellitteri schütteln sich 9 Hits aus dem Ärmel, die ob ihrer Stiloffenheit zu begeistern wissen und den Ausweg aus der kreativen Sackgasse des sich selbst plagiatisierenden Power/True Metal aufzeigen. (mono)
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