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Ich war ja irgendwie ein wenig skeptisch, was das neue Pain-Album betraf. Der selbstbetitelte Erstling riss mich nur mittelmäßig vom Hocker, "Rebirth" war OK und wußte vor allem bei 180 auf der Autobahn zu überzeugen und jetzt steht "Nothing Remains The Same" in den Läden. Der Pop-Faktor ist ähnlich hoch, wie auf dem Zweitling, nur wirken die Songs reifer und viel schlüssiger, weil sie nicht mehr ganz so plump daherkommen. Ich mag zwar Sachen wie "Suicide Machine" und vor allem "Parallel To Ecstasy" vom zweiten Output, allerdings klangen vieles damals einfach noch zu flach und hatte wenige Ecken und Kanten. Auf dem neuen Album sieht das anders aus. Die Produktion rockt um einiges mehr und die Songs haben Tiefe und klingen oft schon sehr wie die neueren Balladen von Hypocrisy. In der Tat, die langsamen Stücke wie "Injected Paradise" oder "Just Hate Me" sind absolut Hypo-Kompatibel und laden zum Bewegen ein. Die Produktion ist weiterhin ein absoluter Pluspunkt, denn wo "Rebirth" noch sehr Steril und glatt klang, rockt das Drittwerk einfach mehr und erfreut durch eine druckvolle Wärme. Die Platte ist durchaus abwechslungsreich, die Songs gehen verdammt gut ins Ohr und mit "Eleanor Rigby" ist dem Herrn Tägtgren auch noch eine überaus gute Version des Beatles-Klassikers gelungen. In Schweden ist Peter mit seinem ursprünglichen Nebenprojekt bereits eine ziemlich große Nummer und auch in Deutschland sollte der Erfolg mit dem dritten und besten Werk nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen, denn Pain steht mittlerweile für absolut Massentaugliche Rock-Musik mit elektronischem Einschlag, die in vielen Szenen gehört werden kann. Als Bonus gibt es auf der CD übrigens noch das urkomische Video zum Überhit "ShutYour Mouth" zu sehen, auf dem sich Onkel Peter mit einem Außerirdischen auseinandersetzen muß....KULT! (cs)
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