Review

Paradise Lost - Erased (Maxi)
 
Gothic Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Supersonic/Gun Records
BMG Ariola
17:21 min
5


 

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PARADISE LOST sind bei einem neuen Label gelandet und damit wollen sie scheinbar auch stilistisch (wiedereinmal) etwas andere Wege bestreiten. Nachdem die Band aus Yorkshire mit dem letzten Album "Believe in Nothing" durch eine zunehmend poppigere Ausrichtung (mir hat die CD wirklich gut gefallen) doch eine Vielzahl gerade auch von den alten Fans verprellt. Jetzt geht es zwar wieder etwas heftiger zu, die Gitarrenbreitseiten auf der ersten 5-Track Single "Erased" aus dem neuen Album "Symbol of Life" sind nun zwar wieder etwas fetter ausgefallen aber von einer Rückkehr zum Metal der früheren Jahre, kann man beileibe nicht wirklich sprechen. Paradise Lost praktizieren nach wie vor ihren ureigenen Düstersound a l a SISTERS OF MERCY, nach wie vor höchst charakteristisch u.a. durch das eindringliche Organ von Sänger Nick Holmes, wobei man die Keys etwas mehr in den Hintergrund gemischt hat. Als "Unterstützung" bekommt er auf Erased" noch eine angenehme weibliche Gegenstimme (Johanna Stevens) gegenübergestellt - zusammen mit einem guten Refrain ist hier durchaus ein guter Song bei rausgekommen. Weiter gibt’s auf dieser Single noch mit "Two Worlds" einen der besten Songs vom Album, sowie mit "I can hate" und "Deus" zwei unveröffentliche Bonustracks und einen Livesong "Self Obsessed" zu hören. (maio)

Bei einem solchen Megaseller wie es PARADISE LOST mittlerweile nun mal sind, ist klar, dass zum doch sehr gut eingeschlagenen Album "Symbol" auch eine schicke Maxi an den Mann und die Frau gebracht werden muss. "Erased" als einer der durchaus metallischen Songs wird einige Hörer in ihren Bann gezogen haben. Während die zwei Albumtracks "Erased" und "Two Worlds" wohl nicht als Kaufanreiz überzeugen werden, so werden die beiden ebenfalls recht rockigen Tracks "I Can Hate You" und "Deus" diesen Part übernehmen: Ersterer mit rauem Gesang und wieder der erwähnten gitarrenlastigen Schlagseite, der zweite als etwas alternativ klingender Song mit schmissigem Refrain. Um die Spielzeit auf ein angenehmes Maß zu bringen, ist mit der Liveversion von "Self Obsessed" auch noch ein Beweis ihrer guten Livequalitäten zu vernehmen - beinahe zu gut, denn von der Liveathmosphäre bekommt man nicht wirklich viel mit. Vom generellen Manko einer Maxi - der Kürze, und der generellen Frage ob sie ihr Geld Wert ist abgesehen, so macht PARADISE LOST wieder richtig Spaß, egal ob auf der Maxi oder dem Album. (dod)

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