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Schlagzeuger Christian Werr bezeichnet die Musik seiner Band COMA STAR als "U2 auf Jack Daniels", und ich weiß nicht recht, ob er damit wirklich richtig liegt. Schließlich darf doch ernsthaft bezweifelt werden, dass Weichkäse Bono wirklich in der Lage wäre, eine vergleichbar kraftvoll transportierte Mischung aus Creed, Alice In Chains und den Farmer Boys um die Ecke zu schieben. Eines steht jedenfalls fest: Die Jungs klingen definitiv nicht nach ihrer Heimat Schweiz. Wie auch immer diese klingen mag - so nicht. Das Trio leidet, schreit, flüstert und brüllt sich durch melancholische zehn Songs, von denen man sich den ein oder anderen durchaus im Nachmittags-Programm von Viva Plus vorstellen könnte, zumal die fette Produktion keinerlei Soundlücken erkennen lässt. Obwohl nicht alle Songs ein Volltreffer sind: Ordentlich. (heavy)
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