Review

Cradle Of Filth - Damnation And A Day (Tipp!)
 
Black/Heavy Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Sony Music
Sony Music
76:54 min
17


 

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Dieses Review wurde bisher 3102 mal gelesen.
Ähnlich wie MANOWAR sind CRADLE OF FILTH eine Band, die die Freunde metallischer Klänge in zwei Lager spaltet, wenn man mal von den unterschiedlichen Musikrichtungen absieht. Die einen werfen Dani & Co puren Kommerz und den Ausverkauf des Black Metals vor, die anderen widerum sind hochgradig begeistert über die die Detailverliebtheit und Variabilität mit der sich die Briten über die engen Genre-Grenzen hinwegsetzen. Und wenn man mal genau hinsieht (hört) wird man auch schnell merken, dass die Musik von CRADLE OF FILTH bis auf den Gesang nicht mehr viel mit Black Metal am Hut hat. Viel mehr, und das wurde schon auf dem Vorgänger "Midian" mehr als deutlich, setzt man auf eine Mischung aus vielen Elementen harter Musik. So besticht der neue Silberling "Damnation And A Day" mit 17 (!) äußerst komplex arrangierten Songs (sogar ungarische Chor und Orchester-Musiker waren mit von der Partie), in denen die letzten schwarzmetallischen Überbleibsel der Band auf Elemente der Richtungen, Death Metal, Power Metal und Klassik treffen und so ein wahres Bombast-Werk darstellen, das auch aufgrund seiner unheilschwangeren Atmosphäre eigentlich die Referenz in Sachen Horror-Soundtrack für die nächsten Jahre darstellen müsste. Kritisieren kann ich an diesem Album eigentlich nur das, was man eigentlich als "value for money" betitelt: 17 Kompositionen und insgesamt mehr als 76 Minuten Spielzeit, lassen sich nicht leicht auf einmal verdauen, besonders nicht bei einer Kombo wie dieser, bei der man doch genauer hinhören sollte, was dazu führt, dass man doch zwei, drei Versuche braucht um mit dem Album warm zu werden. Wie dem auch sei, Mr. Filth und seine Mannen starten fulminant ins Jahr 2003 und werden den Fans und ihrem Major Label, das sicherlich nicht wenig Kohle für diese CD verbraten hat, viel Freude bereiten. (lk)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Einfach nur geil die neue Platte, vor allem die Songs Hurt and Virtue, Babylon A.D. und Carrion. Nur ganz ehrlich: mit Black-Metal hat das nicht mehr viel zut un, was die Jungas von CoF hier machen. Ich würde es eher in eine black-metallische Power-Metal Ecke stellen
- Olex <alexplanken@web.de> (28.02.2003)
 
Hail, deswegen ist das Ding ja auch unter Black/Heavy eingeordnet. Black Metal ist hier echt nicht vorherrschend, aber das ist in meinen Augen auch gut so, denn nur die Qualität und in nicht das Genre zählen!
- lk <lk@metal-inside.de> (28.02.2003)
 
Hammer,die Scheibe hat dauerrotation im CD Player. Absolut Spitzenklasse.
- Kallikanzaros <dominikjahn@t-online.de> (23.03.2003)
 
neee früher warn die ma besser
- Dominik (07.08.2003)
 
auf jeden fal´l scheint sie sich nicht ausreichend verkauft zu haben, sonst wären die tommies jetzt wohl nicht bei roadrunner gelandet... hell yeah
- memme (23.12.2003)
 
Ich würde Cradle of Filth (auch bei der Platte) als Dark Speed Metal bezeichnen.
- Count Mordslag <Immortal587@gmx.de> (02.10.2004)
 
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Weitere Infos
 
 
Internet
 
www.cradleoffilth.com

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