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Queensryche - Tribe
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Label Vertrieb
Zeit Tracks |
Sanctuary Soulfood
41:43 min 10 |
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Dieses Review wurde bisher 2117 mal gelesen. |
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Um das langersehnte neue Album dieser US Metal-Legende wurde ein ähnliches Theater betrieben wie um das neue METALLICA-Demo. "Back to the roots" meinten die einen, "wie die letzten Scheiben" die Anderen. Jeder hatte ´ne andere Meinung zu diesem Thema; jeder Hansel musste seinen unqualifizierten Senf inklusive passendem Urteil abgeben, ohne das Endresultat vorliegen zu haben. Und jenes klingt wie das Lebenszeichen einer Bigband älerer Herren, die noch einmal die Instrumente für sich entdeckt haben. Wer ein neues "Operation Mindcrime", "Empire" oder gar "Warning" erwartet hat, kann gleich wieder wegklicken, denn diese Tage sind endgültig vorbei. Ein schlechtes Album ist "Tribe" aber dann doch nicht geworden. Locker rockende Groover wie der atmosphärische Opener "Open" (wie passend...), "Losing Myself" oder das düstere "Blood" kann man sich gut anhören, aber das große "Aha"-Erlebnis bleibt aus. Schuld daran ist der Löwenanteil der Kompositionen, die ziemlich zahn,-und eierlos durch die Gegend hoppeln. Von der Stimmung her erinnert mich "Tribe" etwas an die späteren PEARL JAM-Alben, auf denen ja auch der Ruhepol dominiert und die bereits nach wenigen Tracks zu langweilen beginnen. Letztlich bleibt ein Album einer weiteren Band, die ihre großen Zeiten leider leider schon lange hinter sich hat. Wer also schon die letzten Alben der Band nicht mehr mochte (wie die meisten "Fans Of The Reich"), wird hier sicherlich keine Erlösung finden. Gelegenheitsrocker, die sich mit einem großen Namen auf dem Cover begnügen, können das Ding ruhig antesten, wer aber bei "En Force", "I Dont’t Believe In Love" und "Silent Lucidity" auf Knien durch die Bude robbt, kann sich viel Geld und eine weitere Enttäuschung sparen... (do)
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Kommentare
neuer Kommentar
Da investieren wir unser Geld mit Sicherheit besser in die neue Shakra oder hören uns Marianne Rosenberg an, da wird mehr gerockt.
- TheDude <TheDudeNo.1@gmx.de>
(08.08.2003)
Ist wohl nicht so, daß immer noch viele QR in eine bestimmte Kiste stecken wollen, oder? OM und Empire waren großartig, keine Frage, dennoch finde ich Tribe spitze. Langweilig? Wo denn? Ich kann sie immer wieder hören, und es ist mir reichlich schnuppe, was der Rest denkt. Mein Urteil, auch wenn´s keinen interessiert: genial!!!
- Martina <m-w.theisen@t-online.de>
(10.08.2003)
Doch, mich interessiert es! Und ich bin genau der gleichen Meinung, Tribe ist genial und geht über die Ohren bis tief ins Herz. Schön, das Queensryche nach Promised Land wieder ein großes Album geschaffen haben. Und wer diese Scheibe mit Marianne Rosenberg vergleicht, dem empfehle ich dringend noch heute zum Psychiater zu gehen.
- Dennis (11.08.2003)
Noch ein Hansel der sich genötigt sieht zu schreiben, das "Tribe" sich nicht wie "The Warning" oder "O:M" anhört! Manchmal habe ich den Eindruck es gibt nichts reaktionäreres als Metaller. Schade! Irgendwann ist aber genug Drachenblut geflossen.
Tribe hat für mich einige sehr starke und nur ein schaches Stück (Losing myself). Schon mal auf die Lyrics geachtet? Sie beweisen, das es auch in USA nicht nur Patrioten gibt...
- Andreas <andreas_2k@hotmail.com>
(11.08.2003)
Na ja, Dennis, dann hör mal weiter dieses lahme Gedudel und wirf noch mal einen Blick in die Grammatik! P.S.: Schon mal was von Ironie gehört?
- TheDude <TheDudeNo.1@gmx.de>
(11.08.2003)
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