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CD rein gelegt, Lauscher auf gesperrt - bärenstarker Opener! Bärenstarker zweiter Track..! Moment mal, stand in der Info nicht was von ’nem deutschen Gitarristen? Tatsächlich, SIN werden neben Deddy Andler (git.) noch durch Alex Hlousek (dr.) und Wolfgang Frank (bs.) komplettiert, und sie haben mit dem britischen Sänger Jason Marks eine granatenstarke Rock-Röhre am Mikro.
Okay, zurück zur Musik... Wow, das ist druckvoll-melodischer Hardrock in einer Güte, wie ich ihn seit längst vergangenen Bad English/Dare-Tagen nur noch selten zu Ohren bekommen habe! Die Neulinge (SIN gibt es gerade mal ein Jahr)klingen dabei dermaßen (im positiven Sinne) amerikanisch/skandinavisch, dass man meinen könnte, die armen Jungs hätten in ihrer Kindheit von Mami und Papi massentaugliche Hooklines im Zwölferpack pressbetankt bekommen!
Egal ob druckvolle Stampfer, gefühlvolle Balladen oder eher poppig angelegte Songs - SIN schütten ein Füllhorn genialer Melodien über dem geneigten AOR/Hardrock-Fan aus, das ihm ein verzaubertes Lächeln ins Gesicht zementiert und sofort nach Ablauf von "Somewhere Into Nowhere" zur Repeat-Taste greifen lässt.
Trotz ein, zwei Verschnaufpausen hinten raus (und alleine wegen des unglaublichen Eröffnungs-Trios): Japan wartet auf Euch, Jungs - definitiv eines der besten Genre-Alben des Jahres!
(heavy)
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