Review

Consortium Project III - Terra Incognita (The Undiscovered World) (Tipp!)
 
Progressive
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Century Media
SPV
57:50 min
11


 

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Dieses Review wurde bisher 3211 mal gelesen.
Nicht nur das Cover lässt Gedanken an das alte Ägypten erwachen, bereits die ersten Klänge des dritten Meisterstreichs von Ian Parrys Consortium Project versetzen den gespannten Hörer in eine Phantasiewelt der Spitzenklasse. Die anfängliche Skepsis, wiedermal ein Konzeptalbum mit wirrer Story vor sich zu haben, weicht meiner doch sehr großen Begeisterung. Die Stimme von Ian Parry ist kraft- und druckvoll wie sonst selten. Eine Mischung aus derbstem Progressive- , bombastischem Power- und mitreißendem Melodic- Metal erwecken Parrys "Terra Incognita" zum Leben. Das Album erzählt die Geschichte der Erde in etwa 375 Jahren. Globale Erwärmung und die Zerstörung der Ozonschicht haben die Menschen dazu gezwungen, sich eine Biosphäre zu schaffen, in der die Zeit eingefroren ist. In dieser Umgebung wird nun eine Skulptur aus der alten Welt gefunden, die Anlass zur Suche nach der Vergangenheit gibt. Das Consortium Project III besteht wiedermal aus hervorragenden Musikern. Stephan Lill (Vanden Plas) erfüllt den Raum mit Gitarrenklängen, die sein wahres Können verraten. Jan Bijlsma (Vengeance) am Bass und Casey Grillo (Kamelot) an den Drums erledigen ihren Job mindestens ebenso bravourös wie Joshua Dutrieux (Elegy) die Seele mit Keyboardsounds streichelt. Über den Sound verliere ich nicht viele Worte, produziert wurde von Parry höchstpersönlich. Sicher muß man auch diesem Silberling den ein oder anderen Durchlauf zugestehen. Musik dieser Art ist selten sofort beim ersten Hören durch und durch ansprechend. Doch ich kann versichern, dass auch der ungeübte Gehörgang seine Melodien und Struktur findet. Und ich bin davon überzeugt, dass der ein oder andere Ohrwurm bleibt, denn sogar das Mitsingen wird einem an vielen Stellen erstaunlich einfach gemacht. Und last but not least hat Ian Parry sogar den weiblichen Stimmen Raum gegeben. "Beyond the Gateway of Legends" beweist, dass auch Frauen ihren Platz in diesem Musiksektor gefunden haben. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass "Terra Incognita (The Undiscovered Land)" ein absolutes Muss für alle Prog- Fans ist und für solche, die einfach auf gute Musik stehen. (cora)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Net so übel das Teil .. aber für die absolute Spitzenklasse mit solchen Bands wie AYERON & Co reicht es für den wirklich guten Sänger Parry diesmal (noch) nicht ganz!
- Maio <maio@metal-inside.de> (10.11.2003)
 
Ich denke, Arjen Lucassen steht eh ausser Konkurrenz:-)
- Cora <cora@metal-inside.de> (10.11.2003)
 
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