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Muse - Showbiz
 
Alternative
 
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Motor
Motor
49:46 min
12


 

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Als "The Next Big Thing" werden normalerweise in der britischen Musikpresse die interessantesten und aussichtsreichsten Newcomer betitelt. Kommen Sie dazu noch aus dem eigenen Land, kann man das Grinsen, welches die Schreiberlinge beim Verfassen ihrer Artikel drauf hatten, förmlich spüren. Eigentlich gute Voraussetzungen für Muse. Ihrem Aufstieg den Rockolymp dürfte also nichts mehr im Weg stehen, sollte man meinen. Doch diesmal sollte es ganz anders laufen. Muse werden von ihren journalistischen Landsleuten konsequent übersehen - was eigentlich für Muse spricht, wenn man bedenkt, daß "The Next Big Thing" eigentlich fast jede Woche stattfindet und sich immer noch um dieses ausgelutschte Britpop-Ding handelt. Muse haben das wohl auch erkannt und sich erst gar nicht in die Britpop-Ecke drängen lassen. Es ist ihnen also gelungen, ganz ohne die Hilfe der britischen Musikpresse ganz Europa im Sturm zu erobern. Wie macht man das? Ich sag nur: Muse rocken! Und zwar gewaltig. Um sie mal grob zu umreißen, nehm ich die Überschrift eines Muse-Artikels im VISIONS-Magazin. ´´Nevermind´ ´The Bends´´. Wer das verstanden hat, hat sich die CD schon so gut wie gekauft, denn er kennt wohl die beiden Alben, die hinter dieser Überschrift stecken. Da wär zum einen das (fast) jedem bekannte Meisterwerk "Nevermind" von Nirvana. Und zum zweiten "The Bends" von Radiohead. Kombiniert man nun den Gesang und die Tiefe der Songs von Radiohead mit der Energie des Punk, die Nirvana so groß machte, fügt noch einen erheblichen Anteil eigener Ideen dazu, versteht man wohl, warum Muse überall wo sie hinkommen, so überzeugen. Und das sie überzeugen, durfte man dieses Jahr auf einigen Sommerfestivals (Bizarre, Hurricane, usw.) mit eigenen Ohren erfahren - übrigens haben sie es abgelehnt auf der großen Hauptbühne zu spielen, da sie sich noch nicht reif dafür fühlten (man bedenke das das Debütalbum zu diesem Zeitpunkt noch nicht draußen war) und alles etwas langsam angehen wollten, um nicht vom Erfolg überrumpelt zu werden. Was ihnen allerdings nicht leicht fallen dürfte, bei der durchweg positiven Resonz. Um auf´s Thema zurückzukommen. Das Debütalbum! Schon der erste Song reicht aus um das Album zu lieben. Er zeigt deutlich die Tiefe und Gefühle, die in allen Muse-Songs stecken. "Muscle Museum", der beste Song auf der Platte unterstreicht das nochmal. Wer´s nicht glauben will, hört sich nur mal diesen Refrain an. Gänsehaut garantiert. Nebenbei bemerkt: Die Jungs sind im Schnitt gerade mal 20. Jedoch beherrscht jeder sein Instrument so überdurchschnittlich gut, daß jeder jedem aushelfen kann. D.h. da spielt mal der Baß die Gitarrenmelodie (Muscle Museum) oder unterstützt die Gesangslinie oder die anderen zwei helfen den Drums aus und spielen den Rhythmus mit. Am Ende kommt ein homogener Sound heraus, der keine Lücken offen läßt und einem echt die Schuhe auszieht. Aber wie´s im Leben halt so ist, gibt es auch Nachteile - wobei es sich bei Muse nicht um die Musik handelt, sondern einzig und allein um die CD-Länge. Ich weiß ´ne dreiviertel Stunde ist zwar nicht schlecht, aber doch an der Grenze. Und das Ganze noch unverständlicher macht die Tatsache, daß sie in einem Interview mal gesagt haben, daß sie nach 5-jähriger Proberaumzeit um die 80(!) Songs fertig haben. Davon haben es aber leider nur 12 auf die CD geschafft. Wahrscheinlich auch wieder nur um die Erfolgskurve langsam aber stetig anwachsen zu lassen. Und, es gibt wohl keine besseren Voraussetzungen für das zweite Album. Das ich die CD gut finde, dürfte wohl jeder gemerkt haben, und das ich nach der Dauerrotation in meinem Wechsler die Band schon durch die berüchtigte rosa Fan-Brille sehe, dürfte auch keinem entgangen sein. Aber mal ganz im Ernst, zieht man meinen Fan-Bonus ab, bleibt immer noch eine überdurchschnittliche Debütplatte übrig. Man kann also... (ldb)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Coole Scheibe mit geilen Ohrwürmern...!
- Torben <torben@metal-inside.de> (06.02.2001)
 
Ich finde Muse sind die beste musikalische Entdeckung die man machen kann.Sie haben ihren eigenen Stil und wollen zu Recht nicht in eine Schublade gesteckt werden.Showbiz ist das geniale Erstalbum,das aber von Absolution,meiner Meinung nach klar übertroffen ist,wenn sowas überhaupt noch möglich ist.Ihr zweites Album ist zwar auch gut,aber man merkt,unter welchem Zeitdruck sie standen.Jedenfalls ist Absolution die Krönung,und beinhaltet alles was Muse ausmacht.Unheimlich viel Kreativität,Emotionalität,Stimme und natürlich auch viel Rock:-)Es ist meiner Meinung nach ein Muss für jeden Alternativ-Fan und auch sonst für jeden dem Qualität gefällt:-)
- katharina <cork_levis@web.de> (04.03.2004)
 
MUSE 4 ever the best. Am bestem uber alle Welt!! Pozdrowienia dla fanów MUSE´a. (GRÜßE FUR FANS MUSE).
- ela <ela@wp.pl> (31.03.2006)
 
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