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Paradise Lost - Draconian Times (Classix!)
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Label Vertrieb
Zeit Tracks |
Music For Nations Zomba
48:55 min 12 |
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Dieses Review wurde bisher 2158 mal gelesen. |
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1995 waren PARADISE LOST auf dem absoluten Höhepunkt, mit "Draconian Times" konnten sie den auf der 93er "Icon" eingeschlagenen Weg vervollkommnen, außerdem in der Geschichte von Music For Nations ungeahnte Verkaufserfolge einfahren, und die Tour im Winter 1995/96 füllte die Hallen an jeder Milchkanne, an der angehalten wurde. Während gerade für viele Musikerkollegen "Icon" der Meilenstein bleibt, weil auf dieser Platte bisher ungehörtes zusammengefügt wurde, ist "Draconian Times" die Erfüllung dieser Versprechung: Nick Holmes shoutet, singt und spricht mit seinem markanten, tiefen Organ so manches Mal eine Gänsehaut herbei, die Arrangements sind episch und unterstreichen jede Geste. Es gibt nicht eine einzige Länge, jeder Song ist ein Hit. Produzent Simon Efemey und Knöpfchendreher Pete Coleman begründeten mit diesem Ding ihren Ruf, denn zum einen feuerte Efemey Nick Holmes zu gesanglichen Höchstleistungen an, zum anderen schafften beide, den Sound noch deutlich fetter zu machen als auf der "Icon". An den Keyboards und unterschiedlichen Gitarreneffekten von der Wah-Wah bis zum Herumgerockere scheiterten bisher die meisten Nachahmer, kleisterten damit wild im Sound herum ohne auch nur geringste Wirkung zu erreichen. "Draconian Times" ist düster, aber erhaben; depressiv und trotzdem ganz groß - und es ist perfekt. Darum mussten sich PARADISE LOST auch zum nächsten Album etwas völlig neues einfallen lassen, wollten sie nicht auf ewig an dieser Platte gemessen werden. (laetti)
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Kommentare
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"Icon" war eine Superplatte, aber "Draconian Times" empfand ich mit seinen dürftigen Kompositionen, sieht man mal vom geilen "Once Solemn" ab, als eher bieder. Der Nachfolger "One Second" ist um Längen besser, düsterer und ausgereifter. Ich hab den Eindruck, "Dracionian Times" sollte eine Art Bindeglied zwischen der harten Vergangenheit und der poppigeren Gegenwart sein. Für die Einen war es der ultimative Schritt in die richtige Richtung, für die Anderen nix Halbes und nix Ganzes...
- Dennis O. (06.11.2003)
Ich glaube eben nicht, dass PL 1995 schon die erst zwei Jahre später entstandene "One Second" im Kopp hatten - wahrscheinlicher ist doch, sie nach dieser Über-Platte nicht so weiter konnten und wollten.
- Lätti <laetti@metal-inside.de>
(06.11.2003)
"Draconian Times" ist eine Megaplatte, keine Diskussion!
- Lars K. (07.11.2003)
Bei allem Respekt gegenüber PL, als Megaplatte würde ich "Draconian Times" keinesfalls bezeichnen, dafür taugt beispielsweise "Icon" viel eher!
- Torben <torben@metal-inside.de>
(08.11.2003)
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