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Vielleicht liegt es einfach an meinem Alter. Musik, die in Richtung der 70er Jahre geht, will mich in den seltensten Fällen so richtig ansprechen. Wahrscheinlich fehlt mir das Lebensgefühl dazu. Dabei möchte ich jetzt nicht zwingend sagen, dass LOWER FORTY- EIGHT wie eine Band aus den 70ern klingt. Und irgendwie auch wieder schon. Mein erster Eindruck war schlichtweg: abgedreht. Der Sound wirkt wie direkt aus der Garage eingespielt, etwas blechern, etwas zu clean. Und bis zum letzten Ton bin ich mir nicht sicher, ob das unter Umständen so gewollt ist. Die Band aus San Francisco setzt sich klassisch und spartanisch zusammen, wie man es nicht besser machen könnte: Gesang und Gitarre, Drums, Bass. Wobei ich sagen muß, dass ich nicht genau weiß, ob man von Gesang sprechen kann, Geschrei trifft es eher. Auch erkenne ich, abgesehen vom gleichbleibenden Sound, keine Struktur. Alles erinnert ein wenig an eine Schülerband in ihrer wilden Sturm- und Drangphase mit dem Motto "Wir gegen die Welt!". Mir fällt es schwer, dieses doch etwas ungewöhnliche Album zu bewerten. Es zeigt sich mir weder von der positiven, noch absolut negativen Seite. Es trifft einfach auf keiner Linie ins Schwarze. (cora)
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