Review

Farmer Boys - The Other Side (Tipp!)
 
Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Nuclear Blast

46:28 min
12


 

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Tatsächlich soll es Leute geben, die bereits glaubten, dass es die netten Bauernjungen von nebenan gar nicht mehr gibt. Doch eben diese Leute werden nun eines Besseren belehrt. Es hat zwar fast vier Jahre gedauert, doch mit "The Other Side" melden sich die FARMER BOYS lautstark aus ihren schwäbischen Gefilden zurück. Nach dem Erfolg des Vorgängers "The World Is Ours" hat sich die Band weiterentwickelt und ist erwachsener geworden. Und sie haben es geschafft, dies ohne Verlust der kindlichen Spielfreude zu tun. Dem Hörer wird geboten, was er von den Jungs sowieso schon erwartet und bekommt die doppelte Portion noch gratis dazu. Bombast, Melodien und knallharte Riffs geben sich die Klinke in die Hand. Waren Einflüsse durch DEPECHE MODE bereits auf den Vorgängeralben nicht wegzudiskutieren, so werden sie hier nun mehr als deutlich: ein Sturmgewitter aus 80er Jahre Pop- Bombast gepaart mit dem ein oder anderen METALLICA- Riff fegt einem förmlich um die Ohren. "Once And For All" ist wohl der härteste Song, den diese Band bisher in die Lautsprecher geblasen hat. Aber auch die Freunde des Schmuse- Metal kommen mit "In My Darkest Hour" oder "Trail Of Tears" sowohl musikalisch, als auch lyrisch nicht zu kurz. Zwangen noch widere Umstände die Schwaben bei "The World Is Ours" die Produktion der Platte zu einem großen Teil selbst zu übernehmen, so hat man sich bei dieser Scheibe ganz bewusst dazu entschlossen, alles in Eigenregie zu machen. Doch gerade das verleiht den Songs den völlig eigenen Sound. In die Schiene des Nu- Metal sind die FARMER BOYS jedenfalls nicht mehr zu drängen. Einziges Manko: wenn man nicht gerade im Besitz des Digipak mit drei Bonustracks ist, ist leider nach etwa einer Dreiviertelstunde schon alles vorbei... (cora)
Kommentare         neuer Kommentar
 
bei dem teil reiht sich ohrwurm an ohrwurm - alles hits - wenn auch ohne den ganz großen chartausreiser nach oben. aber gerade dass macht das hören des ganzen albums zu einem genuss - ich sage nur heavy rotation im heimischen player.
- hardy <hardy@metal-inside.de> (07.02.2004)
 
1. Farmer Boys waren nie Nu Metal ( die ersten 2alben hören sich eher nach Pantera mit King´s x und faith no more gemischt an) 2. das album is wieder wahnsinnig geil 3. here comes the pain is meiner menung nach überbewerted. der größte hit is when pigs fly. viel besser
- Dominik (09.02.2004)
 
Super Band! Da stimmt alles! 87 von 100 Punkten
- mobbi (04.05.2005)
 
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