Review

Dark Age - Dark Age (Tipp!)
 
Melodic Death Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Remedy Records
Soulfood
40:48 min
10


 

  • Review bei Facebook posten!
  • Review bei MySpace posten!
  • Review bei Twitter posten!
  • Review bei StudiVZ posten!

Ähnliche Reviews anzeigen
 
Dieses Review wurde bisher 2639 mal gelesen.
Aufgepasst, in Deckung aus Richtung Hamburg nährt sich mit Überschallgeschwindigkeit das neueste Melodic Death Geschoss von DARK AGE, welches die Hansestädter in absoluter Topform präsentiert. Wie schon in der Vergangenheit mixen die Mannen um Shouter und Producer Eike Freese, der dieser Scheibe einen Wahnsinnssound verpasst hat, Death Metal Elemente mit Power Metal Einflüssen und hauen dabei richtig auf die Kacke. Erfreulich dabei ist, dass sich die Band dabei auch erheblich weiter entwickelt hat und weiterhin auch nicht einfach so in eine Schublade gesteckt werden kann. Im Gegenteil, "Dark Age" ist ein ungeheuer vielseitig, teilweise experimentell anmutendes Brutalo-Album geworden, das trotz aller Härte und Power, die die Hamburger an den Tag legen vor Ohrwürmern und tollen Melodien nur so strotzt. Der Opener "Fix The Focus" stellt das gleich zum Anfang blendend unter Beweis. Frontsau Freese growlt los, während seine Mitstreiter ein Inferno loslassen, das mal locker einen Mega Act wie In Flames in allen Belangen an die Wand pustet, um dann überraschenderweise, und das zieht sich wie ein roter Faden durchs ganze Album, mit einem cleanen Refrain, der von einem tollen Solo unterstützt wird, aufzuwarten. Ein Kracher also gleich zu Beginn. In die gleiche Kerbe schlägt "Zero", der mir zwar anfänglich etwas schwachbrüstig vorkam, der sich aber im Anschluss mit jedem Durchlauf zu einem wahren Ohrwurm gesteigert hat -könnte der DARK AGE Clubhit werden. "Dare To Collapse" geht ebenfalls ordentlich nach vorne los und hat einen Mega-Groove, der einen wahrlich nicht mehr loslassen will. Wie bei den beiden Tracks zuvor wird der Song maßgeblich von Freeses Stimme getragen, der wiederum gekonnt zwischen cleanen Parts und rauen Growls jongliert, als hätte er es schon sein ganzes Leben lang getan. "Dare To Collapse" ist ebenso ein Volltreffer wie "Pulse Of Minority", das ein klein wenig entspannter aus den Boxen dröhnt, aber teilweise an Arch Enemys "Ravenous" erinnert, wenn auch nur parziell. Das folgende "Neokillers" offenbart dann gar zu Beginn einige Nu Metal Einflüsse, ist wieder einen Zacken schneller und fügt sich dann ins gut ins Gesamtbild der Scheibe ein. "Nikita" im Anschluss ist dann ein ganz außergewöhnlicher Song und für mich mein persönlicher Favorit, was "Dark Age" anbelangt. Der Track ist schön im Midtempo gehalten und offenbart gar ein Trance-ähnliches Feeling gepaart mit einem Mördergroove. Würde mich nicht wundern, wenn das Teil bald öfter in den einschlägigen Rockschuppen und Metal Discos zum Feger werden würde. Ganz große Klasse! Mit "My Own Darkness", einer Akkustik-Ballade(!!!) wird es einem im Anschluss dann ganz warm ums Herz. Erstaunlich, was sich die Jungs mittlerweile zutrauen, dazu gehört viel Mut. Umso krasser dann der Kontrast, als nach ein wenig mehr als drei Minuten balladesker Töne mit "Neurosis 404" ein wahrer Sturm losbricht, der der Konkurrenz genauso die Rücklichter zeigt wie Michael Schumacher Kreise um seine hilflosen "Möchtegern-Konkurrenten" dreht. Ein Wahnsinnstrack, der eine dermaßen tolle Grundmelodie auffährt, dass meine Repeattaste fast schon den Dienst versagt. Wenn nicht zurück dann eben nach vorne: "The Elegy Of A Forgotten Science" ist der letzte reguläre Track der Scheibe, der keineswegs im Vergleich zum Rest abfällt und ebenfalls die Nackenmuskulatur einem Härtetest unterzieht. Natürlich darf bei DARK AGE dann zum Abschluss dann auch eine Cover-Version nicht fehlen. Musste auf der letzten Scheibe noch "Hell’s Bells" dran glauben, wagte sich die Suicide Crew dieses mal passenderweise an Ozzys "Suicide Solution". Arsch auf Eimer möchte man meinen. Fazit: "Dark Age" ist ein Killergerät, das es sogar schafft, die neue In Flames auszustechen. Einmal mehr zeigt sich, dass Hamburger zwar kein Fußball spielen können, aber musikalisch meist auf dem Sprung in die Champions League stehen. (lk)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Also, erstens: In Flames auszustechen ist für eine klasse Band wie Dark Age kein größeres Problem und zweitens: "Möchtegern - Konkurrenten" hin oder her... es kann schnell passieren, dass die ewiglich der zweiten Reihe Zugehörigen den Aufstand proben. Das beste Beispiel ist zur Zeit Werder Bremen...
- Volksfront von Judäa (06.04.2004)
 
Der Herr vergisst, dass Werder nicht aus der zweiten Riehe kommt, oder wie erklärt man sich 39 Jahre Bundesligazugehörigkeit und Platz 3 in der ewigen Tabelle, sowie Europacups Triumphe, DFB Pokalsiege und Meisterschaften. By the way, das mit In Flame ist ein Riesenkompliment für DARK AGE, denn die neue In Flames ist auch ein echter Hammer!
- Lars (06.04.2004)
 
der herr knackstedt vergisst das jahr, das der svw mit einer niederlage gegen bocholt begann. und dass werder bremen niemals ein großer verein wird. und dass grün nach fisch stinkt. is aber auch alles egal, die DA ist ziemlich amtlich, das stimmt, viel besser als die grün-weißen......
- memme (06.04.2004)
 
Dark Age und ihr neues Album: Sehr cool! Aber ob sie damit In Flames ausstechen ist Äpfel mit Birnen vergleichen.
- Torben (06.04.2004)
 
In Flames stinken fast so sehr wie Werder Bremen - aber das transpiriert mich nur koriphär.
- spanferkel <spanferkel@lecker.de> (08.04.2004)
 
Also, ich find die Scheibe einfach nur geil. Es bleiben aufjedenfall mehr Songs im Ohr hängen als von der neuen In Flames *Soundtrack to your escape* weiter so.
- Kresnik <Master_Link@gmx.de> (05.05.2004)
 
Das Album ist schö. Aber leider vom Songwriting und von der Produktion weit aus weniger gut als The Silent Republic. Ihr hättet Euch mehr Zeit lassen sollen!!! Die Qualität hat gelitten. Und das ist sehr unschön.
- Destroya (31.05.2004)
 
Ich finde das Album HAMMER! Und Glitten seh ich keine.. sry
- 2Hot2Handle (10.06.2004)
 
Ich finde das Album HAMMER! Und Gelitten hat es nicht.... sry
- 2Hot2Handle (10.06.2004)
 
Reviews
 
Acedia
(am 10.11.2009 von lk)
Insurrection
(am 01.12.1999 von cs)
Live, So Far...
(am 11.06.2006 von lk)
Minus Exitus
(am 21.02.2008 von lk)
Remonstrations
(am 09.11.2003 von xhb)
The Fall
(am 01.08.2000 von dod)
The Silent Republic
(am 06.09.2002 von memme)
 
Interviews
 
vom 21.04.2004 (d)
(eingetragen von lk)
vom 18.06.2006 (d)
(eingetragen von lk)
vom 22.02.2008 (d)
(eingetragen von lk)
vom 20.12.2009 (d)
(eingetragen von lk)
 
Berichte
 
Dark Age, Sufferage, The P...
(am 16.11.2001 von lh)
Dark Age in Hamburg - Head...
(am 23.08.2002 von memme)
Mephistopheles, Dark Age -...
(am 21.02.2003 von molle)
Bretthart Open Air - Limba...
(am 20.06.2003 von hardy)
Metal Bash - Neu Wulmstorf...
(am 26.07.2003 von memme)
Dark Age, Mourning Caress,...
(am 12.09.2003 von memme)
Dark Age Listening Session
(am 31.01.2004 von dod)
Dark Age, E.O.C.-Osterode,...
(am 12.03.2004 von do)
Dark Age, Nayled - Hamburg...
(am 09.04.2004 von memme)
Wacken Roadshow 2004 - Ham...
(am 23.04.2004 von tennessee)
Wacken Roadshow 2004 - Kas...
(am 02.05.2004 von lk)
Wacken Roadshow - Tourtage...
(am 22.05.2004 )
Metalbash 2004 - Neu Wulms...
(am 24.07.2004 von dod)
Fuck Christmas - Hamburg, ...
(am 18.12.2004 von dod)
Rock Harz Open Air 2005 - ...
(am 09.07.2005 von lk)
Dark Age, Paragon, Torment...
(am 18.09.2005 von xhb)
Tourtagebuch Metal Bash Ro...
(am 06.12.2005 von memme)
Metal Bash 2006 - Neu-Wulm...
(am 29.07.2006 von memme)
Static Noise Festival - Fe...
(am 11.10.2008 von xhb)
 
Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
www.dark-age.de

© 1999-2010   www.METAL-INSIDE.de