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Wenn man von Oldenburg und harter Musik redet, kommt man um Obscenity nicht herum. Zwar haben die Jungs nie wirklich den wohlverdienten Sprung aus dem Underground geschafft, mit ihren ausgezeichneten Werken spielten sie jedoch sehr wohl in der obersten Liga mit. Für DISRUPTED, die ebenfalls aus der Friesenstadt kommen, liegt der Durchbruch greifbarer, denn erstens sind sie jung, zweitens eigenständiger als die Kollegen Florida-Deather und drittens haben sie mit ihrer Mini-CD "Killing Today For A Better Tomorrow" ein fettes Stückchen Metalcore zusammengezimmert, das anständiges Format hat. Kein Internationales, wie ich finde, aber wenn man bedenkt, dass es die Band erst seit drei Jahren gibt und sie es aufgrund von Line-Up-Problemen nie wirklich leicht hatte, ist dieser 5-Tracker schon recht beachtlich ausgefallen. Vor allem der Sound aus dem Art Temple Studio drückt dabei ganz ordentlich im Gesicht. Musikalisch irgendwo zwischen Machine Head, Heaven Shall Burn und Dillinger Escape Plan holzen uns die Jungs fünf kurzweilige Songs um die Ohren, bei denen Fans anspruchsvoller Musik ebenso auf ihre Kosten kommen dürften, wie jene, die es ganz gern einfach nur brachial haben. Lediglich der fast schon Black-Metal-lastige Gesang von Sänger Johannes könnte hier und da ein wenig mehr Abwechslung vertragen, worüber ich aber gern hinweg sehe. Lohnt sich auf alle Fälle! (cs)
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