Review

Twelve Tribes - The Rebirth Of Tragedy
 
Hardcore
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Roadrunner Records
Universal
45:02 min
10


 

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TWELVE TRIBES stammen aus Dayton, Ohio wo Sie nach 7 Jahren Ochsentour endlich ihren ersten Plattenvertrag bekommen haben. 1999 veröffentliche man unter "Eulogy Records" das Debüt "As Feather To Flowers And Petals To Wings". Die damit gewonnen Fans versuchte man dann mit der EP "Instruments" wieder zu vergraulen. Diese bewusste Vorgehensweise ist in diesem Genre eher unüblich. Dennoch gelang es ihnen anscheinend mit dieser Aktion sich dem Mainstream zu entziehen und sie beschlossen, sich erstmal für eine Identitätssuche zu verschanzen. In diesen 2 Jahren bastelten Sie an dem mir nun vorliegenden Werk "The Rebirth Of Tragedy". Leider bedarf es bei dieser Platte einer krassen Unterscheidung zwischen Instrumenten und Gesang. Denn während die Instrumente einen hervorragenden Job abliefern und Songs zwischen Alternative und Hardcore kreieren, passt der Gesang in den meisten Fällen überhaupt nicht dazu. Ist bei den derben Hardcore-Riffs das heisere Gegröhle noch angebracht, schaut man bei den alternativeren Passagen doch verwundert gen Boxen. Schon nach 2-3 Songs fragt man sich, wo denn der eine angefangen und der andere aufgehört hat. Erst beim 4. Titel singt Frontman Adam Jackson so, wie man es sich schon nach dem 2. Song gewünscht hat. Bei den melodischen Stellen der Instrumente, wechselt auch er in einen melodischeren Gesang. Und da wirds dann richtig geil. Doch leider ist beim 5. Track schon wieder alles vergessen und selbst den Instrumenten fällt nichts Neues mehr ein. Zieht man die 2 Jahre Identitätssuche in Betracht, kann man zu dem Schluss kommen, dass Sänger Adam Jackson seine Identität noch nicht gefunden hat, bzw. das er wohl so auf der EP gesungen haben muss um seine Fans zu vergraulen. Hoffen wir, dass auch er auf einer der neuen Platten seinen Instrumenten folgen kann. (ldb)
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