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THE ANIMATRONIC kommen aus Buxtehude und bescheren uns mit "Linked To" ihren nunmehr zweiten Longplayer. Wenn man davon ausgeht, dass die relativ junge Band sich im Vergleich zum Vorgängeralbum "Tomorrow Never Comes" gesteigert haben sollte, bin ich froh, den ersten Release nicht zu kennen, denn das einzig halbwegs gute an dieser Platte ist die Produktion. Schon der Opener "Tränen Aus Blut" treibt einem eben diese in die müden Augen. Nicht genug, dass der Song aus drei langweiligen Punkriffs besteht, als der deutsche, vor allem aber schiefe Gesang einsetzt, bleibt auch mir nur noch ein erschrockenes Kopfschütteln. Die Böhsen Onkelz lösen sich gerade auf, da kommen ein paar Jungspunde aus dem Norden um die Ecke und tun es den Metal-Prolls aus dem Pott gleich. Aber ich versuche objektiv zu bleiben. Auch wenn ich den Gesang nicht mag, könnte ja der Text gut sein. Er ist es nicht. Paarreime der Sorte "Reim dich, oder ich erschieß´ dich" können vielleicht Gotthilf Fischer von den Stinkesocken hauen, ich hingegen bekomme doch eher Lust darauf, mir das Mittagessen noch mal durch den Kopf gehen zu lassen. "So war es schon immer, deine Schläge machten es nur schlimmer." Dieser lyrische Hochgenuss wird von den meisten anderen Textzeilen auf der 50 Minuten langen Scheibe deutlich im Niveau unterboten. Musikalisch nimmt das Werk beim zweiten Song eine Kehrtwende und THE ANIMATRONIC zeigen, dass sie Death Metal mögen, auch Thrash Metal-Einflüsse blicken hier und da durch das musikalische Dickicht. Versteht mich nicht falsch, sicherlich haben die Jungs gute Ideen. Songs, die zwischen Death/Thrash/Power Metal und alternativen Tönen pendeln, könnten ihren Reiz haben, wenn sie denn vernünftig umgesetzt wären, leider hapert es mal am Schlagzeug, mal an der Plumpheit der Gitarrenriffs, fast immer jedoch am cleanen Gesang von Sänger Dominik, der peinlich darauf achtet, keinen Ton zu treffen. Manchmal wirkt es gerade so, als hätte er sich vorher nicht einmal eine Gesangslinie überlegt. Die Lyrics , mal deutsch, mal englisch (selbst in den Zeilen wird gewechselt, brrr!), bleiben plakativ und der deutsche Akzent penetrant. "Se Flähming Ehndschels kross se skeis...". Nöööö, kommt Jungs, ich weiß, dass ihr es besser könnt. Noch ein halbes Jahr Proberaum und ihr liefert einen Knaller ab. "Linked To" ist allenfalls ein gut gemeinter Anfang. (cs)
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Kommentare
neuer Kommentar
die onkelz sind doch frankfurter, oder? main, versteht sich ;)
- lh (13.07.2004)
oh kann sein. ein dickes sorry an den pott..;-)
- christoph <christoph@metal-inside.de>
(13.07.2004)
Metal Prolls aus dem Pott...mit der so oft propagierten Toleranz hat es unsere alternative Riege auch nicht so, gelle?
- lk (14.07.2004)
Keine Toleranz den ONKELZ!
- snfn (14.07.2004)
wer mich kennt, weiß dass es wenige bereiche gibt, in denen ich mit intoleranz aufwarte. die onkölz gehören dazu. jeder mensch braucht solche hassobjekte...
- christoph <christoph@metal-inside.de>
(14.07.2004)
Mal ehrlich, was die Onkelz textlich (vor Allem in der Vergangenheit) so verzapft haben, ist wahrlich nicht die ganz große Lyrik. Hassen muss diese Band deswegen aber niemand. Und intolerant bin ich auch hin und wieder, und sei es nur bei Scheißmucke...
- Dennis O. (14.07.2004)
Kommt einfach zum Band-Unity Festival und hört sie euch jetz ma an (das halbe Jahr Proberaum is ja nun schon länger vorbei!)
Ausserdem kommen The Animatronic aus 21614 Buxtehude und nich Hamburg! Nichts für ungut und bis denn!
- Sam (02.01.2005)
nur kacke die band! sorry
- aus buxtehude <sonofsatan666@t-online.de>
(21.01.2006)
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