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Ganz langsam, fast zaghaft, so fängt sie an, die neue EDENBRIDGE. Doch bereits nach wenigen Takten eröffnet sich mir die ganze Schönheit dieser Musik: Spätestens während der fantastischen Refrain-Passagen von "Shine" möchte ich die ganze Welt umarmen. Wie kann man nur so brillante Harmonien auf Papier bannen - lange schon habe ich nichts so Schönes(!) mehr gehört. Dass der Opener auch gleichzeitig Titeltrack und Single-Auskopplung ist, macht da nur Sinn. Wen alleine dieser bombastische und traumwandlerisch sicher in Szene gesetzte achteinhalb-Minuten-Epic-Stampfer nicht aus den Boots kickt, den wird auch der Rest des vierten Albums der Österreicher schwerlich begeistern können. Derjenige erkennt abwechslungsreiches Songwriting, angenehme und passende stimmliche Umsetzung sowie eine gelungene Produktion dann allerdings auch nicht, wenn sie ihm vereint nackt ins Gesicht springen. EDENBRIDGE wurden in der Vergangenheit oft als "Schlager Metal" verspottet - mit "Shine" wird diesen Nörglern der laue Wind aus den schlaffen Segeln genommen. Sicherlich erklimmen die Alpenländer auch hier keine neuen Härtegipfel, aber anno 2004 kommen sie schneller zum Wesentlichen - und das tut der Musik gut. Anchecken! (heavy)
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