Review

Sick Of It All - Outtakes For The Outcast
 
Hardcore
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Fat Wreck Records
SPV
27:33 min
15


 

  • Review bei Facebook posten!
  • Review bei MySpace posten!
  • Review bei Twitter posten!
  • Review bei StudiVZ posten!

Ähnliche Reviews anzeigen
 
Dieses Review wurde bisher 1476 mal gelesen.
Ein B-Seiten-Album der New Yorker Hardcore-Legende SICK OF IT ALL? Das klingt erst mal nach Ausverkauf oder schlichtweg Ideenlosigkeit. Im Falle von "Outtakes For The Outcast" trifft aber keine dieser beiden Vermutungen zu, denn hier wird ausschließlich hochwertiges Material präsentiert, und es wäre ein Verbrechen gewesen, diese Stücke nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zudem sind hier nicht nur B-Seiten versammelt, sondern auch Sampler-Beiträge, diverse Covers, zwei bisher unveröffentlichte Live-Tracks, ein rarer Bonus-Track und ein HOUSE OF PAIN-Remix von "Just Look Around", der bislang lediglich auf einem alten Tape existierte. Letzterer fällt schon musikalisch etwas aus dem Rahmen, ist darüber hinaus auch nicht allzu gelungen und dürfte so manchem SOIA-Fan Tränen in die Augen treiben (des Schmerzes, nicht der Rührung, wohlgemerkt...), hat aber meiner Meinung nach als Kuriosum durchaus seine Berechtigung auf der Scheibe. Ansonsten gibt es hier mal wieder größtenteils schnellen, dreckigen NY Hardcore reinsten Wassers zu hören, wie ihn eben nur (noch) SOIA spielen sowie einige klassische Punk-Nummern. Kracher wie "I Believe", "Straight Ahead" oder "My Little World" gehen schörkellos und brutal nach vorne - und sind viel zu schade, um durch Zufall auf einem Sampler oder der B-Seite einer raren Single gefunden zu werden. Die Covers von den MISFITS, SHAM 69, HÜSKER DÜ und THE LAST RESORT machen ebenfalls durch die Bank Spaß und zeigen, wo SOIA selbst ihre Wurzeln sehen, wobei es mir vor allem der kurze Punk-Kracher "Rip Off" von SHAM 69 angetan hat. Da sich die Aufnahmen der Stücke über den Zeitraum von 1993 bis 2001 erstrecken, kann man hier außerdem sehr schön die verschiedenen Entwicklungsstufen der Band mitverfolgen. Die Gesamtlänge von 27 Minuten geht für eine Hardcore-Veröffentlichung auch völlig OK, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass nicht noch mehr lohnenswertes Material in irgendwelchen Archiven schlummert und nur darauf wartet, ans Tageslicht zu gelangen. Aber vielleicht wollten SOIA auch ganz einfach nur Hammertracks auf der Platte haben - was ihnen durchaus gelungen ist. Für Fans ein absolutes Muss - und für Nicht-Kenner der Band ein Appetitmacher auf mehr! (jan)
Kommentare         neuer Kommentar
 
Keine Einträge
Reviews
 
Based On A True Story
(am 10.04.2010 von jan)
Death To Tyrants
(am 11.04.2006 von lh)
Nonstop
(am 23.10.2011 von lh)
 
Interviews
 
vom 29.11.2004 (d)
(eingetragen von jan)
vom 07.05.2010 (d)
(eingetragen von jan)
 
Berichte
 
Eastpak Resistance Tour 20...
(am 21.11.2004 von jan)
Pressure Festival 2005 - S...
(am 26.06.2005 von lh)
With Full Force 2005 - Sam...
(am 02.07.2005 von lh)
Sick Of It All, Madball, C...
(am 08.12.2006 von lh)
Pressure Festival 2007 - S...
(am 23.06.2007 von lh)
With Full Force 2007 - Sam...
(am 30.06.2007 von lh)
Sick Of It All, Comadre, P...
(am 30.06.2010 von lh)
Roskilde Festival 2010
(am 01.07.2010 )
With Full Force 2010 - Fre...
(am 02.07.2010 von lh)
Hurricane Festival 2011 - ...
(am 17.06.2011 von lh)
Sick Of It All, Shai Hulud...
(am 12.10.2011 von lh)
 
Tourdaten
 
Keine Einträge
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
www.sickofitall.com

© 1999-2011   www.METAL-INSIDE.de