Review

8th Sin - Sinners Inc.
 
Electro-Clash
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Black Lodge Records
Sound Pollution
43:46 min
11


 

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Boah, was für eine Enttäuschung! Tanzbar fängt es an, dirty und krank hört es auf, MARYLIN MANSON wäre stolz auf den Nihilismus von "The Eight Sins, Part I" - aber dazwischen herrschen 9 lange Songs mit nervtötender Langeweile. Selten hat sich eine Dreiviertelstunde so hingezogen wie Kaugummi. Dabei dachte ich immer, bei Post-EBM könnte man nicht so viel verkehrt machen: Hauptsache die Beats sind schmissig, und Füße und Kopf wippen und schon tanzt der Körper. Tut er auch zu "Karaoke Life". Bei diesem Song eins hat "IT" auch noch eine glaubhafte Schrei-Linie, und es fällt nicht auf, dass er nicht singen kann. Einstand also so ganz gut, danach geht es gleichförmig weiter. Der Drumcomputer spielt im Takt (was sollte er auch sonst tun), aber selbst in einem schwarzen Tanztempel würde sich die Kundschaft ab Song Nummer 2 an die Bar verziehen. Grausames Midtempo, pseudo-böser, nervtötender Gesang. Das schlimme daran: Der Sänger mit dem Pseudonym "It" war Teil der kultigen Trümmer-Truppe WAR und hat dort mitgeschrieen - vom Electroclash sollte er die Stimmbänder allerdings besser lassen. Der Gitarrist könnte einem auch leid tun ob des stumpfen Geholzes - wäre es nicht Songwriter und Produzent Michael Bohlin selbst. Also auch: Selbst schuld. (laetti)
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