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Electronic Art Metal, so bezeichnen die Griechen DOL AMMAD selbst Ihren Musikstil. Als gäbe es nicht schon genug verschiedene Bezeichnungen und Untersparten im Bereich des Heavy Metal. Beim Anhören des Silberlings erscheint dieser Begriff jedoch als Volltreffer. Denn trotz der vielen klassischen Elemente, einem professionellen Jugendchor aus Griechenland und einiger typischer Bombastelemente ist "Star Tales" keineswegs eine Metal-Oper a la Aina, Avantasia und Konsorten. Metal, Klassik und Electronic sind quer Beet gemischt, wie z.B. gleich der zweite Song "Eclipse" hervorragend zeigt. Spannungssteigende Parts mit Chor und Gitarre/Keys wie man sie von den Metal-Opern kennt werden knallhart abgelöst von elektronischen Elementen. Leadsänger oder Leadsängerinnen gibt es keine, der männliche und weibliche Chor übernimmt komplett die Vocals. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist das schon, doch hat es auch endlich mal ein wenig was Innovatives an sich. Wären die für meine Ohren sehr entspannenden, klassischen Chöre nicht so gut platziert, könnte das ganze an einigen Stellen schnell mit den electronic Elementen nervig ausarten, doch bevor man seine Gedanken an die Love Parade verschwendet, wird man zum Glück wieder eingefangen. Sehr gelungen ist das nahezu komplett klassische, ruhige "Back To The Zone", welches auf jeder Entspannungs-Cd wunderbar platziert wäre und seinen ganz eigenen Reiz ausübt. Insbesondere mit dem Nachfolger "Master Of All", der gleich bombastisch startet, eines der Highlights des Albums darstellt und in Form der bekannten Metal-Opern geschrieben ist. Insgesamt steigert sich die Qualität des Albums zum Ende hin immer mehr, die Metal und Klassik Parts werden mehr in den Vordergrund gestellt und die Vocals gewinnen an Kraft und Bedeutung. Prominente Unterstützung bekamen die bei uns noch eher unbekannten Griechen aus unserem Land in Form vom Alex Holzwarth (Rhapsody, Sieges Even) und unserem Master der Recordings Sascha Paeth. (tennessee)
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