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Sanftes Klavierspiel träumt sich aus den Boxen, um gleich darauf von dröhnenden Gitarren und Mikael Stannes Grunzstimme unterbrochen, die wiederum dem sphärischen Keyboard weichen muß, was sich auch nicht lange halten kann...Das klingt nicht nur nach Abwechslung, das ist es auch, wobei die düsteren Schweden stets darauf achten, eine dunkle, warme, melancholische Grundstimmung durchzuhalten, die weder durch zu viel Aggression noch zu viel Keyboardgeplänkel gestört wird. Die langsameren Parts (in denen Mikael auch mal seine weiche Stimme erklingen läßt), dienen zumeist dazu, Spannung aufzubauen, was erfreulicherweise auch gelingt. In den härteren Passagen sind die Melodien meiner Meinung nach teilweise schon fast zu eingängig, was aber durch die Unterschiedlichkeit der einzelnen Songs wieder wettgemacht wird. Langweilen dürfte sich bei diesem Album niemand, dafür sorgen schon die Riffs. (arw)
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