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GORILLA MONSOON haben im letzten Jahr den W:O:A Metal Battle gewonnen und können nun nach fünfjähriger Existenz ihren Debüt-Longplayer an den Start bringen. Und "Damage King" ist in etwas genauso fett, wie der Gorilla, der das Cover ziert und der Band offensichtlich zu ihrem Namen verholfen hat. Bei ihrer Gründung haben sich die Herren Chrism Phil, Drumster und Jack Sabbath (…) das Ziel gesetzt, mächtigen Doom Metal mit Black Sabbath Schlagseite zu zelebrieren und das ist ihnen auch sehr gut gelungen. Mal schleppend aber ultra heavy und manchmal etwas flotter ("Delay Priest", "Night Of The Wolverine") geht der Vierer zu Werke und stapft dabei durch den Gehörgang, wie King Kong durch den Urwald. Die zehn Songs sind mit viel Liebe zum Detail arrangiert, wirken trotz aller Komplexität transparent und nachvollziehbar und haben dazu noch schöne Melodien und passende Spannungsbögen zu bieten. Dabei können GORILLA MONSOON jetzt schon eine gewisse Eigenständigkeit für sich beanspruchen, denn das, was es hier zu hören gibt, gibt es garantiert nirgendwo anders, jedenfalls noch nicht. Herrlich drisch wirkt "Damage King" auch weil die Truppe gänzlich unkonventionell an die Sache herangegangen zu sein scheint und ihr Ding durchzieht. Wie sich dieses "Ding" anhört probiert man am besten mal anhand des ultrafetten 7 minütigen Titelsongs, des sehr schleppenden "Final Salvation" und des coolen "War To The Wimps" aus. Zwar haben sich auch bei "Damage King" ein paar Längen eingeschlichen aber das ist für ein Debüt nicht weiter wild. Doom Metal Fans werden hier ihre Freude haben. (lk)
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