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Was auch immer die Nordamerikaner schlussendlich dazu bewogen haben mag, den zuletzt eingeschlagenen (Rock-)Weg wieder zu verlassen und zu (heimischen?) Heavy Metal-Pfaden zurückzukehren - das Resultat dieser Kehrtwende liegt nun endlich vor, und es verspricht heiße Diskussionen; schließlich müssen sich QUEENSRYCHE an nicht weniger als dem vermutlich besten Metal-Album aller Zeiten messen lassen. Um es kurz und schmerzlos zu machen: Verglichen mit dem ursprünglichen Meisterwerk schmiert die Fortsetzung klar ab, denn nach mehreren Durchgängen bleibt festzuhalten, dass "Operation: Mindcrime II" im zweiten Teil deutlich die Luft ausgeht. Die erste Hälfte beinhaltet dafür einige wirklich ordentliche Tracks, wie die Maiden-artige und an "The Needle Lies" erinnernde US-Single "I’m American", die oldschooligen Trackd "Hostage" und "Re-Arrange You" oder den Höhepunkt der CD, gleichzeitig Europa-Auskopplung, "The Hands". Der Anteil an Lückenfüllern, die entweder beliebig klingen oder schlicht nerven, nimmt hinten raus wie gesagt zu, so dass unterm Strich ein ambitioniertes Projekt bleibt, das an der selbst gelegten Messlattenhöhe scheitert. Dennoch ist hier mehr "klassische QUEENSRYCHE" drin, als in den letzten paar Veröffentlichungen der Seattler zusammen. Hier muss sich letztlich wohl jeder sein eigenes Bild machen. (heavy)
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