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Es hat mal wieder lange gedauert im Hause DARK AT DAWN: hatte die letzte Platte "Of Decay And Desire" nur ein Jahr Verspätung, musste man sich nun gar 1 ½ Jahre länger als geplant auf den selbstbetitelten Nachfolger freuen, der ja eigentlich "Land Of Green heißen sollte. Wie dem auch sei, "Dark At Dawn" ist nun am Start und stellt ohne Zweifel das bisher beste Album der Vorharzer dar, die nach dem Ausstieg von Kreativkopf Torsten Sauerbrey momentan als Duo fungieren. Stilistisch hat sich nicht unbedingt viel geändert, es ist nicht mehr ganz so düster, die Gitarren stehen, auch produktionsbedingt, etwas mehr im Vordergrund, man hat mehr Wert auf Eingängigkeit gelegt. Das war es aber auch, ansonsten gibt es die gewohnt gute Kost aus Osterode, kraftvollen Power Metal, der sich hier und dort ein paar Anleihen bei den ehrwürdigen Finnen von Sentenced holt und stimmlich vom rauen Organ von Sänger "Buddy" Kohlrausch getragen wird. Von den durchweg guten elf Songs kann man den starken Opener "The Alliance", das getragene "Avalon", das flotte "Crossbreed, das supermelodische "The Ones With The Fiery Eyes" und das geniale "Glorious Duty" hervorheben, die für Fans Grund genug zum Kauf sein sollten. Ansonsten sollte man hier auf jeden Fall mal reinhören, DARK AT DAWN sind zuweilen ungewöhnlich aber eben auch gut. Bleibt abzuwarten, was in Zukunft aus der Band werden wird. Mit so einem Album im Rücken, sollte die Truppe eigentlich nicht zu lange auf Eis liegen! (lk)
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