Review

Cradle Of Filth - Thornography
 
Gothic/Black Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Roadrunner Records
Universal
64:44 min
12


 

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Über die stilistische Entwicklung dieser Band von einem der einflussreichsten Impulsgeber der Schwarzkittelszene in den 90ern zu einem facettenreichen Horror / Gothic Metal - Bastard könnte man sicher ein Buch schreiben! Allein die Fanbasis hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre stark gewandelt, denn viele Anhänger der ersten Stunde (und solch genialer Scheiben wie "Vempire", "Dusk And Her Embrace" oder "Cruelty And The Beast") sind frühestens mit "Midian", aber spätestens mit den letzten beiden, teilweise schon poppigen Alben abgeschreckt worden. Lange Rede, kurzer Sinn: auch mit "Thornography" kehren die Engländer um Dani Filth nicht zu ihren Wurzeln zurück, sondern perfektionieren ihren mittlerweile ureigenen Stil (der ebenfalls schon viele Kopisten gefunden hat - die meisten davon bähbäh!) weiter, was zumindest die Fans von "Damnation And A Day" und "Nymphetamine" begeistern wird. Black Metal ist das ganz sicher nicht mehr, nicht einmal mehr Extrem - Metal! Die Band spielt weiterhin mit orchestralen Parts, weiblichem Gastgesang und auch Spoken Words, aber die mitternächtliche Raserei, inklusive Dani´s völlig krankem Gekreische, gehört endgültig der Vergangenheit an. Der Meister krächzt mehr und mehr in mittleren Tonlangen, und auch die Instrumentalfraktion macht zwar immer noch Dampf, bricht aber beileibe keine Rekorde mehr. Bevor das alles zu negativ klingt, sei angemerkt, dass "Thornography" eine richtig starke Scheibe geworden ist, die einen satten Hörgenuss über die volle Spielzeit verspricht, aber eben auch auf gewisse Weise "glatt" klingt. Das ist nicht wirklich schlimm, nimmt der Sache aber Einiges an Authentizität, zumindest ist das meine Ansicht. Sogar einen Song mit Gastauftritt von Ville Valo (beim saugeilen "The Byronic Man") hat man sich gegönnt, wie auch eine HEAVEN 17 - Coverversion ("Temptation" - ebenfalls ein Highlight!). CRADLE OF FILTH sind mittlerweile in alle Richtungen offen, was viel Raum für stilistische Freiheiten lässt, vielen Leuten aber vor den Kopf stoßen wird. Mit "Cemetary And Sundown" und dem Überhit "The Foetus Of A New Day Dawning" (handelt von "Ground Zero") hat man zudem noch weitere Hammerhymnen am Start, die geradezu nach Club - Befeuerung schreien! "Thornography" ist auf seine Weise ein (recht kommerzielles) Klassealbum mit vielen Finessen, bei dem alles passt, vielleicht eben auch ein wenig zu viel… (do)
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Tourdaten
 
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Internet
 
www.cradleoffilth.com

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