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Bevor wir uns der aktuellen Platte widmen, erst mal was zur Geschichte von Insania. Die schwedische Powermetalformation wurde bereits 1992 von Schlagzeuger Mikko Korsbäck und Gitarrist Henrik Juhano in Stockholm/Schweden gegründet. Anfang 1994 kam noch Niklas Dahlin, Gitarrist und Schulkamerad von Mikko, dazu. Mit David Hendriksson als Sänger, Tomas Stolt am Bass und Patrik Västilä am Keyboard wurde 1996 das erste Demo eingespielt, welches munter an diverse Plattenfirmen verteilt wurde. Von No Fashion flog daraufhin ein Angebot ins Haus, neues Material wurde geschrieben und das erste Album "World of Ice" unter der Regie von Tomas Skogsberg (Entombed, Dismember etc.) produziert. Mit "Sunrise in Riverland" folgt nun der zweite Streich. Man hört deutlich, dass Insania stark von etablierten (deutschen) Powermetalbands Marke Blind Guardian oder Helloween inspiriert werden. Das bewährte Strickmuster, also instrumentales, melodiöses Intro, flotter Track, mal eine Midtemponummer, ein, zwei Balladen wurde auch hier wieder umgesetzt. Teilweise erinnern mich die Stücke auch an Bands wie Stratovarius und irgendwie höre ich auch ein klein wenig Hammerfall heraus. Alles in allem ist das hier kein schlechtes Album, Freunde von melodischem Powermetal werden sicherlich ihren Spaß an dieser Scheibe haben. Aber irgendwie fehlt doch der Pfiff. Klar ist es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, etwas völlig neuartiges, noch nie da gewesenes zu produzieren, jedoch ist mir dieses Album irgendwie zu standardisiert. Ich mein, mir und sehr vielen anderen auch gefällt diese Art Muke, aber wie gesagt, es fehlt einfach mal wieder etwas frisches, unverbrauchtes. Etwas, wo das bewährte Strickmuster (siehe oben) und die schon so oft gehörten Klänge nicht verwendet werden. Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Nicht übel, aber kein wirklicher Brüller. (bjm)
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