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TRIOSPHERE, ein ambitioniertes Quartett aus Norwegen, hat sich mit "Onwards” ein beachtliches Debüt auf der internationalen Power Metal-Bühne gönnt. Durchsetzt mit einigen progressiven Schüben, die das Ganze nicht allzu durchschaubar und somit etwas abnutzungsresistenter gestalten, poltern sich die Nordlichter durch die zehn schön produzierten Tracks, die durch die Bank gut ins sensible Gehör rauschen. Was ein wenig fehlt, ist das Gespür, echte Knaller-Melodien in Szene zu setzen - obwohl man "Onwards" zugute halten muss, dass die Scheibe auch so von mal zu Mal besser wird. Falls es der Mannschaft um die beachtlich druckvoll auftretende Frontfrau(!) Ida Haukland in Zukunft noch gelingt, die herausragenden Momente (man höre u.a. das Killer-Hook in "Trinity") noch ein wenig mehr in den Vordergrund zu rücken, lässt man Mitbewerber wie Dark Moor & Co. in einer Staubwolke verblassen. So ist "Onwards" immerhin schon mal ein beachtlicher Einstand. (heavy)
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