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Wenn Philipp Hanfland etwas gar nicht mag, dann sind es die ständigen Vergleiche seiner Truppe BURDEN OF GRIEF mit diversen Vertretern der skandinavischen Melodic Death Metal Szene. Ob der Nachfolger zu "Fields Of Salvation", "Death End Road" deshalb eine stilistische Neuausrichtung verpasst bekommen hat? Vielleicht, wahrscheinlich ist aber, dass die Band nach einigen Wechseln im Line-Up nun eben anders aufgestellt ist, was sich besonders im der Schlagzeug-Besetzung zeigt. Neu-Drummer Sebastian Robrecht unterscheidet sich von seinem Vorgänger Carsten Schmerer dadurch, dass er nicht nur das Gaspedal durchtreten kann, sondern auch in der Lage ist, groovige Tunes zu spielen, etwas, was der Band zu lange abhanden gekommen ist. Natürlich sind auch die neuen Songs weit davon entfernt, langsam zu sein, aber BURDEN OF GRIEF haben es eben geschafft, wesentlich abwechslungsreicher zur Sache zu gehen, von der Geschwindigkeit her, als auch von der Gesamtausrichtung. "Dead End Road" geht mehr in die Thrash Richtung als alles andere und klingt auch dank seiner modernen Produktion frisch und dynamisch. Was sich nicht geändert hat, ist die Performance von Shouter Mike, der sich mal wieder ordentlich die Stimmbänder strapaziert, und das unglaubliche Melodieverständnis der Gitarrenfraktion Hanfland/Rodolph, obwohl Zweiterer auch neu an Bord ist. Ob nun "Vita Reducta", "The Game", "Running Scared" oder "Passion Of The Night", die Jungs wissen einfach, wie man in egal wie aggressive Songs noch ein erhebliches Maß an Eingängigkeit bekommt. So klingt die ganze Scheibe wie aus einem Guss und macht eine Menge Spaß. Und die Vergleiche mit schwedischen Melo Death Truppen sollten nun auch erst einmal der Vergangenheit angehören. Starke Platte, einer wiedererstarkten Band, klasse! (lk)
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