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Nach ihrem Weggang von Trail of Tears wurde es ein wenig still um die Frontfrau Helena Michaelsen bis sie sich dann 2004 mit neuer Truppe und dem Album "The Ancient Dance of Qetesh" zurück meldete. Auch wenn das Werk noch nicht ganz rund lief war es doch ein sehr schönes Stück Musik. Die beiden folgenden unter dem Namen ANGEL veröffentlichte Solo-Singles waren da eher durchwachsener Natur, zumindest unser guter Torben war wenig angetan. Mit "Queen of Light" ist das Sextett aus fünf verschiedenen, europäischen Länder aber offenbar wieder in Gewässern gelandet, in denen es sich bestens auskennt. Die Gothic Elemente sind nur rudimentär vorhanden, man fröhnt vielmehr dem bombastischen Power Metal und das gekonnt. Dabei bewegt sich Helenas Stimme vornehmlich im wohltuenden mittleren Frequenzspektrum, nur noch selten zieht es sie in Richtung Sopran und das ist auch gut so, denn die mittlere Tonlage liegt ihr weitaus mehr. Ein wenig fehlen mir die arabischen Klänge, die unter anderem den Reiz des letzten Albums ausgemacht haben, nur bei "Fata Morgana" kommen morgenländische Klänge auf. Aber das lässt sich verschmerzen. "Queen of Light" gehört zu den Alben, die mir jedem Durchlauf gewinnen. Zu einem gehen die Melodien und Riffs wunderbar in den Gehörgang und zum anderen schaut IMPERIA auch gerne mal über den Tellerrand. Passenderweise beim Song "Norway" zelebriert man mal nebenbei schönsten melodischen Black Metal inklusive High Speed Gitarre und Gekeife. Und im Song "The Calling"quäkt Helena fast so schön wie Kate Bush. Vollendet wird das Album durch die wunderschöne Ballade "Missing You". Unterm Strich lässt sich sagen, dass "Queen of Light" ein eindeutiger Schritt nach vorne ist und die Band in einem merklich gereiften und stilistisch sichererem Zustand zeigt.
(goofy)
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