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Oomph! - Ego (Tipp!)
 
Unbekannt
 
Label
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Zeit
Tracks
Virgin
Virgin
59:17 min
16


 

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Ich muss sagen, ich war zunächt ein Stückchen enttäuscht, denn nach den ersten zwei Durchläufen wich die "Geil, ein neues Album von Oomph!"-Euphorie einer Ernüchterung, denn die Songs sind alle ähnlich eingängig wie die des kommerziell erfolgreichen und über weite Strecken auch so klingenden Vorgänger "Plastik". Aber darüber muss man sich im klaren sein: Oomph! sind nicht mehr so rebellisch wie sie einmal waren, darum werfe ich jetzt einfach mal die Trauer darüber ab, dass es auf "Ego" kein so heftiges Stück gibt wie "Bastard" oder keins mit dem Arschtrittfaktor von "Feiert Das Kreuz" oder "Unsere Rettung", und konzentriere mich einmal auf das, was die Wolfsburger heute so bieten, denn das kann sich meines Erachtens sehen lassen. Es gibt 14 Songs und zwei Instrumentals, im schönen Wechsel englisch und deutsch gesungen, nach wie vor keinen überflüssigen Firlefanz wie Gitarrensoli, dafür lieber elektronische Einsprengsel, mitreissende Riffs, viel Dynamik in den Stücken. An sich ist die ganze Platte im Midtempo gehalten, die Aggressivität wird eher unterschwellig gehalten statt nach vorne geprescht. Bemerkenswert ist vor allem, wie sehr sich Dero gesanglich gesteigert hat: zwischen gefühlvollem Hauchen und fiesen Knurren, sinatraesken Trällern und kraftvoll-aggressiven Schreien ist die ganze Palette vertreten, was den VW-Städtlern meiner Meinung nach einen gewissen Faith-No-More-Flair verpasst. Dazu sind auch die Texte mal wieder erste Sahne und das Beste, was in punkto deutschsprachige Songs auf dem Markt ist. Insbesondere der Opener "Ego" oder das sehr softe "Bitter" tun sich da hervor, denn auf dem Sektor ist nun einmal Verlass auf Oomph!. Mittlerweile habe ich die Scheibe auch gut zwanzig mal laufen gehabt, sie gefällt mir mit jedem Mal besser - Ego ist sozusagen so, wie der neue Stil auf "Plastik" hätte sein sollen. Sei es das versteckt-fiese "Willst du frei sein?", das böse "Drop The Lie", das fast schon schlagerartige "Viel Zu Tief" oder das positive "Atem" (das im abschließenden "Träum weiter" wieder zunichte gemacht wird, versteht sich) - jeder Song ein Treffer. Ich bin erstaunt, dass Oomph! es also geschafft haben, den neuen Stil beizubehalten aber derart zu perfektionieren, dass er durch die Bank gefällt. Gratulation! (mono)
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vom 20.02.2006 (d)
(eingetragen von sk)
 
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Tourdaten
 
24.06.2012Gelsenkirchen Blackfield Festival
12.07.2012Ballenstedt Rockharz
20.07.2012Weigendorf Weigendorfer Open Air
22.07.2012Cuxhaven Deichbrand Festival
03.08.2012Wacken Wacken Open Air
18.08.2012Dinkelsbühl Summer Breeze
23.09.2012Köln Essigfabrik
24.09.2012Bochum Zeche
26.09.2012Bremen Schlachthof
27.09.2012Hamburg Markthalle
29.09.2012Rostock MAU Club
30.09.2012Berlin Huxley’s
02.10.2012Leipzig Haus Auensee
04.10.2012München Backstage Werk
07.10.2012Ludwigsburg Rockfabrik
08.10.2012Frankfurt Batschkapp
09.10.2012Saarbrücken Garage
19.10.2012Braunschweig Meier Music Hall
 
Weitere Infos
 
 
Internet
 
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