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Wer Bock hat auf gnadenloses, durch eine berserkermäßige Drummaschine getriebenes Gehacke, das gelegentlich für Stimmung und gute Laune, manchmal auch einfach nur für Kopfschmerzen sorgt, der sollte sich das neue Album von PUTRSCENCE aus Kanada besorgen. 15 Songs in einer halben Stunde, die das Album "Fatal White Pustules Upon Septic Organs" durchaus zu einer ganz coolen Geschichte für die Zeit zwischen der letzten Wurzelbehandlung und dem bevorstehenden Blinddarmdruchbruch machen.
Die Kanadier haben sich, typisch für Power it up, einer krachigen Mischung aus Grindcore und Noise-Attacken spezialisiert. Also normalerweise kann man mich mit extremen Prügel Death und wilden Grind eigentlich nicht jagen, aber Komischerweise finde ich das höllische Blast-Inferno zum fürchten. Es bleibt einfach nichts hängen und die Nervenstränge werden aufs Äußerste strapaziert. Nur für die wenigen Genrefreaks interessant. Wer zur Hölle braucht denn diese Scheibe? Okay, okay, ihr, werte Krach-Fetischisten- und auf-den-Sound-nen-Scheiß-geb-Fraktion... (mb)
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